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Gesellschaft

Oma war ’ne Nazisau”: Diskussion um WDR-Video eskaliert

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Der Twitter-Beitrag des freien Mitarbeiters des WDR sorgt seit gestern für einen Entrüstungssturm. Twitter-Posting: Screenshot Twitter / Hintergrund: Screenshot Twitter, WDR / Collage: Die Tagesstimme

Ein freier Mitarbeiter des WDR schrieb auf Twitter: „Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt sich über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau.”

Köln. – Die Diskussion um das vom WDR als „Satire”-Beitrag angedachte Video „Oma ist ’ne Umweltsau” (Die Tagesstimme berichtete) ist am Wochenende endgültig eskaliert. Nachdem der Sender das Video bereits gelöscht und sich öffentlich entschuldigt hatte, legte ein freier Mitarbeiter des WDR nach und sorgte für eine weitere Provokation.

Oma war ’ne „Nazisau”?

„Lass mal über die Großeltern reden, von denen, die jetzt sich über #Umweltsau aufregen. Eure Oma war keine #Umweltsau. Stimmt. Sondern eine #Nazisau”, schimpfte der freie Mitarbeiter des WDR wortwörtlich. War die Aufregung über das WDR-Video bereits groß, macht sich nun seit Samstag eine gewaltige Empörung breit. Unzählige Nutzer veröffentlichten Screenshots des Twitter-Beitrags und ließen in den Kommentarspalten ihren Ärger über den WDR freien Lauf. Der Sender selbst distanzierte sich von dem Posting.

Der Sender distanziert sich. Bild: Screenshot Twitter

WDR-Intendant Buhrow kündigte schließlich gegenüber der BILD mögliche Konsequenzen für den freien Mitarbeiter des WDR an. „Das war unter aller Kanone. Wir werden den Vorgang prüfen und sehen, was sich daraus ergibt”, so Buhrow.

Der WDR-Intendant entschuldigte sich zudem für das umgedichtete „Oma-Lied”. „Ich will einen Fehler eingestehen und mich entschuldigen, ohne Wenn und Aber. Das Video mit dem Oma-Lied war ein Fehler.” Der WDR2 brachte am Samstagabend auch eine Sondersendung zum Thema.

Satire-Beitrag sorgt für Empörung

Hintergrund der Aufregung ist ein Video, das der WDR2 auf Facebook veröffentlicht hatte. Darin sang ein Kinderchor zur Melodie des bekannten Kinderliedes „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad” einen „Satire-Text” über das vermeintlich klimaschädliche Verhalten ihrer Großeltern. In dem Lied wird die Großmutter als „alte Umweltsau” bezeichnet, was aktuell noch immer zu einiger Aufregung in den sozialen Medien führt.

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9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    Saure Gurke

    29. Dezember 2019 at 10:47

    Satire?? tzz, tzzz …

    Faule Ausrede. Damit spielt man nicht.
    Andere nieder machen, um sich selbst hoch zu halten.
    Bagage!

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    29. Dezember 2019 at 15:10

    Beachtlich bei diesem Verleumder auch die sehr hohe Anzahl positiver Daumen. Vielleicht dachte der Schmierfink dabei ja an seine eigene Oma, aber das ist sein Problem. Mal abwarten als was ihn seine Nachkommen oder die seiner Mitverblendeten später bezeichnen, wenn sie für den heutigen Wahnsinn lebenslang zahlen dürfen.
    Damals war das Land in einer sehr schlimmen Lage, die Menschen hatten fast keine Möglichkeit, sich anders als über die offiziellen Kanäle zu informieren. Heute wurde der jungen Generation von ihren Vorfahren ein Leben im Wohlstand bereitet, wie es noch keine Generation vorher hatte. Und genau das sind sie im Begriff zu verspielen.
    Auch der Hitler Attentäter Graf Schenk von Stauffenberg war ursprünglich ein Anhänger Hitlers und merkte erst spät den wahren Charakter des Regimes.
    Ob Winston Churchill auch eine „Nazi-Sau” war, der noch 1938 in einem Leserbrief an die Zeitung „Times” schrieb, er wünschte sich einen britischen Hitler, falls das Vereinigte Königreich jemals in die Lage kommen sollte, in der Deutschland nach dem Weltkrieg war. Zu lesen in einigen Biographien, bestätigt im US Film „Das Urteil von Nürnberg”.

  3. Avatar

    Heimatvertriebener

    29. Dezember 2019 at 15:18

    Im Westen nichts Neues? Dort kommentiert auch ein gewisser Wolfgang Brosche im Deutschlandradio Kultur. Außerdem fällt er im Forum „Die Kolumnisten” durch beleidigende Kommentare gegen die AfD und deren Wähler auf. Hier eine Kostprobe seiner Hetze samt Schreibfehlern:

    Wolfgang Brosche sagt:
    5. Januar 2019 um 12:09 Uhr
    Inzwischen bin ich dazu übergegangen die afd und die ihnen Zujubelnden Volksgenossen als Breivik-Naturen zu bezeichnen. Solche Kommentare zeigen mir, daß ich absolut Recht habe: sie wollen vernichten: Anstand, Recht, Menschlichkeit, körperlich und seelische Unversehrtheit und im Grunde auch Leben – weil sie es genießen.
    Ihnen kommt alles recht, was nur ihre Gelüste auf Destruktion befriedigt.

  4. Avatar

    Xaver

    29. Dezember 2019 at 16:26

    Du hast Recht S.G:

    Der WDR entschuldigt sich für „Oma Nazi sau“, nun schon zum 2. mal …

    Und das wieder mit einer dreisten Ausrede, der Danny Hollek wäre ja „nur ein freier Mitarbeiter“!

    http://www.guidograndt.de/2019/12/29/eskalation-um-oma-umweltsau-lied-wdr-entschuldigt-sich-freier-mitarbeiter-verunglimpft-omas-als-nazisaeue

    Sicherung web Archive

    http://www.archive.is/9tijb

    .

  5. Avatar

    Gerard Frederick

    29. Dezember 2019 at 18:04

    Das ist keine Satire, es ist eine ungeheuerliche Beleidigung UND ALS SOLCHE GEMEINT! Alles andere ist Unsinn. Darüber zu diskutieren, oder ¨Untersuchungen¨ anzustellen ist Schall und Rauch.

  6. Avatar

    Franz

    29. Dezember 2019 at 19:31

    Der WDR Reporter Schmierfink Danny Hollek  scheint ein Antifant zu sein, er ist seit 10 Jahren  aktives Antifa Mitglied! 

    Und sowas hat dann nicht nur beim WDR, sondern generell beim Zwangs finanzierten „ÖR’ ”  Staatsfunk  die besten Chancen auf einen Schmarotzer ‑job!

               
       https://www.dortmundecho.org/2019/12/oma-eine-nazisau-wdr-skandalreporter-danny-hollek-war-teil-von-dortmunder-antifa-strukturen               
                                                       

    Homepage Sicherung

           
             
        
    http://web.archive.org/web/20191229180206/https://www.dortmundecho.org/2019/12/oma-eine-nazisau-wdr-skandalreporter-danny-hollek-war-teil-von-dortmunder-antifa-strukturen/      

              

    In sogenannten „ÖR” Funk werden ja immer öfter ganz gezielt  FCK AFD  – Aufkleber platziert, bzw. immer gerne „übersehen”..
    .
    Der Staatsfunk, fest in Links, Grüner und SPD Hand (CDU ist da bedeutungslos) beschimpft regelmäßig über 10 Millionen Deutsche Wähler, welche AFD gewählt haben! 
    (bisher, bis vor den letzten Landtagswahlen im Osten, waren es nur  über 8 Mio. Deutsche, die AFD gewählt haben). 

       

    .

  7. Avatar

    renam

    30. Dezember 2019 at 19:23

    Ich bin eine Oma und lange nach dem Krieg geboren. Ich habe mich für die Umwelt engagiert, da war Greta noch nicht einmal geboren. Und eine Nazisau bin ich erst recht nicht. Es ist eine Frechheit, eine ganze Generation von Frauen zu beleidigen. Was ist mit den Opas, die jubelnd für den Obernazi in den Krieg gezogen und Millionen von Menschen getötet haben? Die lässt man in Ruhe. Das ist keine Satire mehr, sondern Beleidigung. Die Verrohung ist auf beiden Seiten der Gesellschaft und absolut nicht in Ordnung. Wenn man auf Beleidigungen bedroht wird, ist das ebenso nicht in Ordnung. Kennt dieser Journalist nicht das drittes newtonsches Axiom? Vielleicht schafft es dieser Herr ja noch, in die Geschichtsbücher zu sehen. Die Omas haben nach dem Krieg zuerst wieder versucht, alles aufzubauen, damit solche Leute wie die Journalisten des WDR ein schönes Leben führen können. Ich habe in den 60igern für vieles demonstriert, was heute selbstverständlich ist. Ein DANKESCHÖN wäre da eher angebracht. Ich gehe ja auch nicht hin, und bezeichne alle Journalisten als Dummköpfe, mit dem IQ eines Grundschulkindes. Meine Oma hat mir immer gesagt: „Kind, vor Inbetriebnahme des Mundwerks-Gehirn einschalten!” Das möchte ich diesem Herrn auch mal sagen. Hat seine Oma wohl vergessen. Denn sie war ja eine Nazisau, oder? Werter Herr, was sagt eigentlich Ihre Oma dazu?

    • Avatar

      Heimatvertriebener

      1. Januar 2020 at 21:41

      Gehirn einschalten ist nie verkehrt, stimmt. Darum mal was zu den „Opas”, die angeblich jubelnd für Hitler in den Krieg zogen und millionenfach Menschen umgebracht haben sollen.
      Vielleicht hilft ein Beispiel: Mein Vater, Jahrgang 1920, musste seine Ausbildung unterbrechen und dem Einberufungsbescheid folgen. Als seine Militärzeit fast abgelaufen war, begann der Krieg mit Polen. Ein Land, dass übrigens keineswegs so unschuldig an allem war, wie es heute gern hingestellt wird. Mein Vater hatte noch Glück, dass er beim Bodenpersonal der Luftwaffe nicht zu den Infanteristen im vordersten Graben gehörte, von denen die allerwenigsten halbwegs heil zurückkamen. An Spätfolgen einiger Vergiftungen und Verletzungen starb er mit 55 Jahren.
      Ein Bruder meines Vaters war Dorfgendarm in Niederschlesien. Bei Kriegsbeginn wurde er zur Waffen SS eingezogen. Hat sich also nicht etwa freiwillig gemeldet, wie ein gewisser Günter Grass, er Mann mit dem erhobenen Zeigefinger. Über die politische Anschauung meines Onkels ist mir nichts bekannt, weil er den Wahnsinn nicht überlebte.
      Falls irgendjemand meint, die überwiegende Zahl der Wehrmachtssoldaten wäre jubelnd in den Krieg gezogen, übrigens ganz im Gegensatz zu 1914, dem empfehle ich ehrliche, gut recherchierte Lektüre über die damaligen Ereignisse zu lesen. Zum Beispiel das hervorragend recherchierte Buch von Ex Bundeswehr Generalmajor Schultze – Rhonhof.
      „Der Krieg, der viele Väter hatte.”
      Der Inhalt befasst sich auch mit den Jahrzehnten vor der Hitler-Diktatur. M.M. nach ein Muss, um spätere Geschehnisse überhaupt richtig verstehen zu können.
      Von einer Nachforderung und Neuverhandlung Stalins des Nichtangriffspakts, wo zusätzlich Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Rest der Baltenländer und Spitzbergen! gefordert wurden, habe ich selbst vor über 60 Jahren während meiner Schulzeit absolut nichts vernommen.Über den heutigen Lehrstof fmüssen wir da nicht reden.
      So erscheint mir der Angriff auf die SU schon in eiem ziemlich anderen Licht.Wobei Kriege natürlich immer zu verurteilen sind. Mehr als alle anderen Staaten haben ja wohl die USA geführt.
      Die Arbeit der damaligen tapferen Trümmerfrauen werden nur von linksgrünen Lügnern und Verblödeten in den Dreck gezogen. Wobei „Grüninnen” sogar ein Denkmal in München schleifen wollten, da diese ihrer verwirrten Meinung nach natürlich alles Nazis waren. Diese ganzen oberschlauen Typen hätte ich mal erleben wollen, wenn sie damls in HJ und BDM gesteckt hätte.

  8. Avatar

    Tanara

    16. Januar 2020 at 15:52

    Bitte lest auch die sehr interessanten Fragen aus dem 

    offenen Brief an den WDR vom AFD Vorsitzenden:    
        

                    
       http://bodensee.afd-bw.de/aktuelles/news/24293/     
                                                            

     

    Web Archive Sicherung:

              
       http://www.archive.is/CvBRp                         
                
     

    Oder auch:   

      http://afd-bw.de/aktuelles/news/24293/Tino+Chrupalla:+Offener+Brief+an+den+WDR-Intendanten+Tom+Buhrow       
                                  
      

    .
      

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Gesellschaft

Deutschland: Erntehelfer aus Osteuropa dürfen teilweise doch einreisen

Joshua Hahn

Veröffentlicht

am

Die Bundesregierung hat die Bestimmungen für die Saisonarbeit während der Corona-Krise zumindest teilweise gelockert.

Berlin. – Wie unter anderem „rbb24“ berichtet, haben sich Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) darauf verständigt, dass insgesamt 40.000 Osteuropäer zur Hilfe bei der Ernte einreisen dürfen – unter strengen Bedingungen. So dürfen diese nur arbeiten, wenn sie einer Gesundheitsprüfung einwilligen. Außerdem dürfen sie nur in Gruppen und per Flugzeug in die Bundesrepublik einreisen. Nach ihrer Ankunft müssen die Helfer für 14 Tage getrennt von anderen Gruppen arbeiten und werden weitestgehend isoliert.

Migranten mit Flüchtlingsstatus sollen ebenfalls helfen

Die Landesregierung in Baden-Württemberg hat außerdem beschlossen, dass in Deutschland lebende Migranten mit Flüchtlingsstatus ebenfalls bei der anstehenden Ernte helfen sollen, um den Mangel an Arbeitern zu kompensieren: „Wir wollen diese Flüchtlinge in Arbeit bringen – Arbeit dient der Integration“, erklärte Agrarminister Peter Hauk.

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer zeigte sich laut Bericht der „Welt“ ob dieser Forderung wenig begeistert. Da die genannte Gruppe sozialversicherungspflichtig sei, hätten die rumänischen Arbeiter klare Priorität. Sollten diese nicht ausreichen, könnten beispielsweise Studenten, Schüler und Hausfrauen aushelfen.

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Merkel: „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“

Joshua Hahn

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Angesichts der aktuellen Situation hat die Bundesregierung beschlossen, die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus bis nach Ostern zu verlängern. Die Bundeskanzlerin forderte außerdem die Bevölkerung dazu auf, auf Familienbesuche zu verzichten.

Berlin. – Laut Bericht der „Tagesschau“ gab Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einer Telefonkonferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder bekannt, dass die Maßnahmen bis mindestens zum 19. April gültig seien. Insbesondere in Bezug auf die anstehenden Feiertage richtete die Kanzlerin den dringenden Appell an die Bürger, auf Familienbesuche zu verzichten: „Eine Pandemie kennt keine Feiertage“.

 „Weit entfernt“ von Zielen

Merkel zufolge sei man „weit davon entfernt“, die vorgesehenen Ziele bei der Bekämpfung des Coronavirus zu erreichen. Es sei nicht unwahrscheinlich, dass die Maßnahmen auch nach der aktuellen Frist fortbestehen müssten. Aktuell zumindest sei eine Lockerung der Maßnahmen „bei weitem“ nicht denkbar.

Laut Bericht der „Bild“ bestätigte auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) diese Tendenz und warnte vor „voreiligen Exit-Debatten“ – trotz dem teils positiven Trend in Deutschland. Bislang sind in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern trotz teilweise hoher Zahlen von Erkrankten vergleichsweise wenige Patienten an Covid-19 verstorben.

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Gesellschaft

Grazer Volkskundemuseum sucht Objekte aus dem Corona-Alltag

Monika Šimić

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am

Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und die verschiedensten Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen.

Graz. – Dass die Corona-Krise Auswirkungen auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens hat, merkt man schon an der von diesem Thema dominierten medialen Berichterstattung. Weil der Einfluss so groß ist, hat sich das Grazer Volkskundemuseum dazu entschlossen, seine Dauerausstellung neu zu konzipieren. Das Museum will nun Dokumente und Objekte sammeln, die den Alltag in Zeiten des Coronavirus sichtbar machen.

Notizen, Tagebücher, Fotos

Corona erfordert von uns allen neues Alltagshandeln und auch Strategien, mit dieser schwierigen und sich tagtäglich ändernden Situation zurechtzukommen. Das Volkskundemuseum möchte den aktuellen Umgang mit der Pandemie dokumentieren und sammelt deshalb Notizen und Objekte, die den Alltag in Zeiten von Corona sichtbar machen”, beschreibt Kuratiorin Birgit Johler den Aufruf. Es sei ein wichtiges Anliegen, auch Veränderungen und Einschnitte in die Gesellschaft zu dokumentieren, wie es auf der Website des Volkskundemuseums heißt. Gesucht werden daher die unterschiedlichsten Dinge, die den neuen Alltag der Menschen wiederspiegeln. Laut Beschreibung auf der Website fällt eine Aufmunterung für Mitbewohner ebenso darunter wie ein Zeichen nachbarschaftlicher Unterstützung, eine Dankesbekundung für geleistete Hilfe, ein Tagebuch oder Auszüge davon, ein Foto von getroffenen Schutzmaßnahmen in der Arbeit oder ein Familienvideo an die Großeltern.

Jeder kann mitmachen

Auch wenn das Museum seit 7. Jänner geschlossen hat, schlafen die für die neue Ausstellung Verantwortlichen nicht. Man baue bereits um und eröffne im Frühjar 2021, heißt es auf der Seite weiter. Themenbereiche der Ausstellung sollen zunehmender Wohlstand, steigender Konsum, Herkunft, Veränderungen in der Arbeitswelt, Mobilität und Migration (in die und aus der Steiermark), Umwelt, Gegenkultur und Gegentrends oder etwa „richtig wichtig ‚Steirisches” sein.

Wer dem Museum Objekte für die „Corona-Ausstellung” zur Verfügung stellen möchte, kann über ein Webformular Kontakt mit dem dafür zuständigen Mitarbeiter aufnehmen und dabei auch gleich Objektvorschläge einreichen. Hier geht’s zum Formular!

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