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Gesellschaft

Neues von rechts: FPÖ-Neujahrstreffen, Roger Scruton & DO5

Stefan Juritz

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Im Burgenland fand das Neujahrstreffen der FPÖ statt. Der konservative Philosoph Roger Scruton ist verstorben. Und die Bürgerbewegung „Die Österreicher“ protestiert ab sofort gegen die türkis-grüne Koalition.

Der bedeutende konservative Philosoph Roger Scruton ist am Sonntag im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben. Douglas Murray veröffentlichte noch am selben Tag einen Nachruf: „Roger Scruton: A man who seemed bigger than the age“.

Neujahrstreffen in Oberwart

Am vergangenen Wochenende fand das Neujahrstreffen der FPÖ im burgenländischen Oberwart statt. Das Treffen stand natürlich ganz im Zeichen der kommenden Landtagswahl im Burgenland am 26. Jänner. Aber auch gegen die neue türkis-grüne Regierung wurde ordentlich ausgeteilt. Neben Burgenlands FP-Landeschef Johann Tschürtz sprachen auch FPÖ-Bundesobmann Norbert Hofer und FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Das gesamte Neujahrstreffen kann hier im Stream von FPÖ-TV nachgesehen werden:

Blauer Personalwechsel

Bereits zuvor war es bei den Freiheitlichen zu einer personellen Neuaufstellung gekommen: Der Wiener Neustädter Vizebürgermeister Michael Schnedlitz beerbt nämlich Harald Vilimsky und Christian Hafenecker als neuer Generalsekretär der FPÖ (Die Tagesstimme berichtete). Nach Bekanntwerden dieses Wechsels versuchten einige Medien umgehend, einen Auftritt aus dem Jahr 2016 zu skandalisieren. Damals hatte der FPÖ-Politiker Schnedlitz die Identitäre Bewegung bei einer Kundgebung in Wiener Neustadt herzlich willkommen geheißen. Auf die mediale Kritik reagierte Schnedlitz vor wenigen Tagen mit einem Video auf Facebook (Die Tagesstimme berichtete):

Liste HC Strache

Neues gibt es auch von Heinz-Christian Strache: Die Anzeichen verdichten sich, dass der Ex-FPÖ-Chef bei der kommenden Wien-Wahl antreten wird. Auf Facebook schrieb Strache am Wochenende:

„Damit Wien nicht auf der Strecke bleibt. Es braucht eine konsequente und starke HC STRACHE LISTE (Die Allianz für Österreich) für Wien, welche über 15% erreichen kann und rot-weiß-rote heimatverbundene und soziale Politik für die österreichische Bevölkerung sicherstellt.“

„Die Österreicher“ – DO5

Die neue patriotische Bürgerbewegung „Die Österreicher“ (DO5), die von Österreichs Identitären-Chef Martin Sellner mitgegründet worden war, veranstaltete am vergangenen Dienstag in Wien eine Protestkundgebung gegen die türkis-grüne Koalition. Etwa 150 Teilnehmer nahmen an der Veranstaltung teil und machten ihrem Unmut über „die linkeste Regierung aller Zeiten“ Luft (Die Tagesstimme berichtete).

Matthias Matussek über die „Oma-Sau“

Der deutsche Journalist und Autor Matthias Matussek spricht in einem Video über die Verhinderung der TUMULT-Veranstaltungsreihe in Dresden und die aktuelle, äußerst hitzig geführte Diskussion um den WDR.

In der YouTube-Beschreibung heißt es: „Schon wieder wird Literatur und Nachdenklichkeit zum Opfer im Kampf gegen Rääächts: Auftrittsverbot für Literaturstar Uwe Tellkamp. Darüberhinaus der aktuelle Wahnsinn um die WDR-Oma-Säue. Proteste dagegen werden „rechten Trollen“ zugeordnet, als sei der Instinkt für Anstand und Dankbarkeit den Vorfahren gegenüber eine rechte Verirrung geworden. Identitäre besetzen das Funkhaus, Tom Buhrow gerät unter Beschuss von den linksradikalen Kräften im eigenen Haus. Mit unter den Protestlern gegen Buhrow: die SPD-Oma-Sau Saskia Esken.“

Heidegger, Trump & Schmidt

Außerdem ist eine weitere Folge des Anbruch-Kulturpodcasts „Wer redet ist nicht tot“ erschienen:

IfS-Winterakademie

Vom 10. bis 12. Jänner fand die Winterakademie des Instituts für Staatspolitik zum Thema „Lesen“ in Schnellroda statt. Als Referenten traten unter anderem Erik Lehnert, Benedikt Kaiser, Martin Lichtmesz, Thor von Waldstein und Götz Kubitschek auf.

1 Comment

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  1. Avatar

    Dominik Hellenbeck

    19. Januar 2020 at 10:38

    Eine faszinierende Persönlichkeit, die zudem wertvolle Hinweise gab wie etwa die Gründung „geheimer Universitäten als künftige Träger des abendländischen Erbes“ oder, dass die Träger des abendländischen Erbes angesichts der radikalen kulturellen und politischen Veränderungen, die in der westlichen Welt zu beobachten seien, dazu bereit sein müssten, künftig als Dissidenten außerhalb der Sphäre des gesellschaftlich Akzeptierten zu wirken. Diese und weitere interessante Aspekte zu Sir Roger findet man übrigens ebenso beim neuen Renovatio-Institut für kulturelle Resilienz: https://renovatio.org/2020/01/roger-scruton-eine-verteidigung-der-abendlaendischen-zivilisation/

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