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Gesellschaft

Neues von rechts: Akademikerball I, Recherche D & Lage 2020

Stefan Juritz

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Der Akademikerball im Grazer Congress. Bildcredit: Mario Gimpel [Foto zugeschnitten]

Am Samstag fand der 68. Akademikerball in Graz statt. Das neue Heft von Recherche D beschäftigt sich mit Marktwirtschaft und Sozialpolitik. Und Ende Jänner spricht Stefan Magnet beim Wochenblick-Clubabend über die „Lage 2020”.

Die neue Ausgabe des patriotischen Wirtschaftsmagazins Recherche D erscheint Ende Jänner und setzt den Schwerpunkt auf Marktwirtschaft und Sozialpolitik:

„Kaum ein Thema wird in der patriotischen Opposition derart kontrovers diskutiert wie die Sozialpolitik: Die einen wollen den Sozialstaat abschaffen und die anderen bevorzugen einen solidarischen Patriotismus. Manche applaudieren dabei sogar Kevin Kühnert (SPD), wenn dieser Enteignungen fordert. Mit unserem neuen Themenheft über Marktwirtschaft und Sozialpolitik, das Ende Januar 2020 erscheint, setzen wir uns bei dieser Debatte zwischen alle Stühle. Das heißt: Wir streben keinen faulen Kompromiß zwischen dem sozialen und liberalen Lager an. Vielmehr wollen wir darauf hinweisen, daß beide Perspektiven kompatibel sind, sofern wir uns an die Ursprünge der Sozialen Marktwirtschaft erinnern.”

Steirische Burschenschaften kritisieren „linksextreme Einzelfälle”

In der vergangenen Woche rückten die österreichischen Burschenschaften wieder etwas mehr in den Fokus. Dies lag zum einen daran, dass am Samstag der 68. Akademikerball in Graz stattfand und auch der Wiener Akademikerball bereits am kommenden Wochenende vor der Tür steht – Antifa-Proteste inklusive. Ein Bericht über den Ball der Grazer Korporationen findet sich auf der Tagesstimme: „Akademikerball: Hunderte Gäste feierten stilvoll im Grazer Congress”.

Doch bereits vor den beiden Bällen kam es am Mittwoch beim wöchentlichen Bummel der Wiener Korporationen an der Uni Wien zu einem linksextremen Überfall auf einen Burschenschafter. Der junge Student kam zwar recht glimpflich davon, musste aber anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die FPÖ verurteilte die Tat scharf und sprach von „linken Gewaltexzessen” (Die Tagesstimme berichtete).

Nach der FPÖ reagierten auch die steirischen Burschenschaften in einer Aussendung die ironisch betitelten „linksextremen Einzelfälle”: „Die Burschenschaft fordert ihr Recht auf Meinungsfreiheit und körperliche Unversehrtheit ein und ist schockiert darüber, dass man im Jahr 2020 in Österreich überhaupt darauf aufmerksam machen muss.” Kritik übten die Burschenschaften weiters an der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH), die bei einem Vortrag an der Universität Graz ein Couleur-Verbot aussprach – Korporierte mit Band und Mütze also explizit ausschloss (Die Tagesstimme berichtete).

Sellner und der Akademikerball

Für mediale Aufmerksamkeit sorgte schließlich auch die angekündigte Teilnahme von Identitären-Chef Martin Sellner – dem übrigens mal wieder ein Konto gesperrt wurde – beim von der FPÖ organisierten Akademikerball in Wien (Die Tagesstimme berichtete). Der Nationalratsabgeordnete Martin Engelberg (ÖVP) wirft den Freiheitlichen deshalb vor, „keine klare Haltung” gegen die Identitären zu zeigen. Strömungen wie die Identitären hätten seiner Ansicht nach in einer liberalen und aufgeklärten Gesellschaft nichts verloren.

Der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete und Akademikerball-Organisator Udo Guggenbichler reagierte daraufhin mit Unverständnis und betonte, dass der Ball eine öffentliche Veranstaltung sei und es jedem Bürger freistehe, den Ball zu besuchen. „Engelbergs zwischen den Zeilen herauslesbare Forderung, manche Bürger von einer Teilnahme am Ball auszuschließen, halte ich für demokratiepolitisch bedenklich. Das erinnert an die späten Dreißiger-Jahre, wo unbescholtene Bürger aufgrund ihrer Religion ausgegrenzt wurden. Eine solche Vorgangsweise halte ich für gefährlich”, so Guggenbichler in einer Aussendung.

FFF & Siemens

Am Donnerstag erschien wie gewohnt eine neue Folge Laut Gedacht: „Fridays for Futures neuester Feind ist der traditionsreiche Technologiekonzern Siemens. Es geht um den Bau eines neue Kohlebergwerks im Westen von Australien. Eines der größten der Welt. Siemens soll an diesem Bau mitwirken.”

„Ratzinger, Scruton & Rückbank”

In der elften Folge des Kulturpodcasts „Wer redet ist nicht tot” sprechen Tano Gerke und Jonas Mahraun unter anderem über Joseph Ratzinger und Roger Scruton:

Bericht IfS-Winterakademie

Vor einer Woche fanden sich über 150 junge politisch Interessierte zur 20. Winterakademie des Instituts für Staatspolitik (IfS) in Schnellroda ein. Wie das diesjährige Thema „Lesen” deutlich macht, stand die Winterakademie ganz im Zeichen der Lektüre. Roman Möseneder schrieb für die Tagesstimme einen Bericht über das Wochenende der jungen Rechten:

„20. IfS-Winterakademie: Lesen als Kernthema für junge Rechte”

„Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder”

Henryk. M. Broder präsentierte am 8. Jänner 2020 sein aktuelles Buch „Wer, wenn nicht ich – Henryk M. Broder” in der Berliner Bibliothek des Konservatismus (BdK). In der vergangenen Woche wurde die Vorstellung in voller Länge auf YouTube veröffentlicht: „Der Autor und Journalist machte humorvoll auf die Fehlentwicklungen der heutigen Zeit aufmerksam. In seiner Lesung sezierte er dabei die Absurditäten in der heutigen Politik, Gesellschaft und vor allem in den Medien.”

Im Jänner finden noch zwei weitere Veranstaltungen in der Bibliothek des Konservatismus statt. Am kommenden Mittwoch, den 22. Jänner, stellt der Theologe und Journalist Helmut Matthies sein Buch „Gott kann auch anders – Und was ich sonst noch erfahren habe” vor (Details hier). Eine Woche später, am 29. Jänner, spricht Jhy-Wey Shieh zum Thema „Nach den Wahlen in Taiwan – Konfrontation oder Kooperation mit China?” (Details hier).

„Lage 2020 – Globalisten im Endkampf”

Am 29. Jänner spricht der Journalist und Medienberater Stefan Magnet beim exklusiven Wochenblick-Clubabend in Linz zum Thema „Lage 2020 – Globalisten im Endkampf”.

In der Veranstaltungsbeschreibung heißt es: „Anhand des aktuellen Lagebildes erklärt Magnet, was sich konkret verändern wird. Die politische Landschaft sei in Europa nur scheinbar nach links gerückt. ‚Linke und Grüne haben sich zu früh gefreut, die kommende Krise mischt die Karten neu.’ Und die Präsidentschaftswahl Ende des Jahres in den USA werde auch spannend: Gelingt es den Globalisten, das Weiße Haus als Machtzentrum zurück zu erobern oder kann Trump, der bislang mit internen Machtkämpfen mit dem ‚Deep State’ gebunden war, sein Reformwerk nachhaltig weiterführen?”

Die Veranstaltung beginnt am 29. Jänner um 19 Uhr im Linzer Hotel Kolping. Der Eintritt beträgt sieben Euro, Wochenblick-Clubmitglieder haben freien Eintritt. Anmelden kann man sich per E‑Mail unter [email protected].

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Gesellschaft

Innsbruck: Nächster Angriff auf FPÖ-Bürgerbüro

Julian Schernthaner

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ASDF Ein Ausschnitt der Schmieraktion gegen das FPÖ-Bürgerbüro: FPÖ Tirol / Markus Abwerzger / Screenshot Twitter.

Bereits ein halbes Dutzend Mal wurden Einrichtungen der Freiheitlichen in der Tiroler Landeshauptstadt zum Ziel von Vandalenakten – das vierte Mal innerhalb der letzten vier Monate.

Innsbruck. – Für die FPÖ galt Innsbruck über lange Jahre hinweg zwar immer als schweres, aber dennoch faires Pflaster. In den letzten Monaten kommt es allerdings zu einer beispiellosen Häufung von mutmaßlich linksextremer Gewalt auf die Büros der Partei. Wie bereits im November betraf der Angriff ein Bürgerbüro in der zentralen Anichstraße.

Ähnlichkeiten zu Anschlag vor drei Monaten

Dem von den Freiheitlichen zum Vorfall in sozialen Medien geteilten Bildmaterial nach zu urteilen, kam es dabei neuerlich zu großflächigen Beschmierungen im Eingangsbereich. Bislang unbekannte Personen strichen das Schild der Partei mit pinker Sprühfarbe durch und machten sich neuerlich auch am Gehsteig vor dem Haus zu schaffen, dort prangen die Worte „Fuck FPÖ”.

Der Anschlag ähnelt somit in seinem Aufbau genau jenem vor knapp drei Monaten: Exakt dieselben Flächen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Immobilie in der Innenstadt ist den Kritikern der patriotischen Partei bereits seit deren Bezug ein Dorn im Auge. Im Vorfeld wollten einige unter ihnen dafür überhaupt die historische Bedeutung des Gebäudes gegen die Partei instrumentalisieren.

Häufung linksextremer Anschläge in Innsbruck

Die Spur der Vandalen zieht sich in Innsbruck bereits seit längerer Zeit hin. Gleich zweimal – im November 2018 sowie im Oktober des Vorjahres – kam es sogar zu besonders ekelhaften Aktionen. In beiden Fällen beschmierten jeweils drei Vermummte die FPÖ-Landeszentrale in der Leopoldstraße im Stadtteil Wilten mit Fäkalien. Kurz nach dem zweiten Vorfall fanden sich mit Sprühfarbe einschlägige Abzeichen der linksextremen Szene auf der dortigen Fassade.

Dass auch das Haus in der Innenstadt bereits wiederholt zur Zielscheibe wurde, ist für den Tiroler FPÖ-Chef Markus Abwerzger kein Zufall. Unter Anspielung auf grüne Regierungsbeteiligungen in Stadt, Land und Bund befand er: „Der Linksextremismus scheint sich beim derzeitigen politischen Klima […] sehr wohl zu fühlen”. Er kritisierte auch fehlende Maßnahmen gegen den Linksextremismus im türkis-grünen Regierungsprogramm.

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Gesellschaft

Neues von rechts: Chris Ares, Weidel & Pegida

Stefan Juritz

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ASDF Der patriotische Rapper Chris Ares. Bild: Screenshot YouTube / Chris Ares Single "Ares"

Der rechte Rapper Chris Ares hat eine neue Single veröffentlicht. Alice Weidel ist neue AfD-Landesvorsitzende in Baden-Württemberg. Und am Montag findet die insgesamt 200. Pegida-Kundgebung in Dresden statt.

Alice Weidel ist am Wochenende zur neuen AfD-Landesvorsitzenden in Baden-Württemberg gewählt worden. AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag konnte sich mit 54 Prozent der Stimmen gegen Dirk Spaniel durchsetzen (Die Tagesstimme berichtete). Weiters gehören dem neuen Vorstand an: Peter Gremmimger, Rebecca Weißbrodt, Rainer Balzer, Stephan Köthe, Martin Hess, Alice Weidel, Marc Jongen, Markus Frohnmaier, Rosa Maria Reiter, Anne Charlotte Samland, Marc Bernhard, Volker Kek.

Höcke im Exklusiv-Interview

Im Exklusiv-Interview mit dem Deutschland-Kurier sprach AfD-Landeschef Björn Höcke über die vergangene Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen, die zum Teil absurden Entwicklungen seitdem und die Frage nach Neuwahlen:

„Das Ende der CDU”

Am Donnerstag erschien wie gewohnt eine neue Folge des Satire-Projekts Laut Gedacht:

„China hat Corona, die CDU hat Merkel. Seit etwa 20 Jahren hält eine ehemalige FDJ-Funktionärin eine früher mal konservative Partei in Quarantäne und frisst sich durch deren lebenswichtige Organe. Die CDU ist dadurch eine Art politischer Zombie geworden, nur die leere Hülle ist noch vorhanden. Solange damit Wahlerfolge eingefahren wurden, war das auch alles kein Problem. Doch nun droht das Ende der CDU.”

Neue Single von Chris Ares

Neues gibt es auch aus dem Musik-Bereich. Der patriotische Rapper Chris Ares hat seine neue Single „Ares” auf YouTube veröffentlicht:

Der junge Publizist und YouTuber Roman Möseneder hat mit Chris Ares über patriotischen Rap, rechten Lebensstil und die patriotische Jugend gesprochen. Die gesamte Sendung kann man sich hier ansehen:

„Abendländisches Denken”

Auf YouTube ist am kanal schnellroda der nächste Vortrag von der vergangenen Winterakademie des Instituts für Staatspolitik erschienen. Prof. Dr. Felix Dirsch referierte über das abendländische, katholische Denken und gab einen Überblick über Schlüsselautoren.

Jörg Rüdiger Mayer bei Talk im Hangar‑7

In der letzten Folge Talk im Hangar‑7 auf Servus TV war Jörg Rüdiger Mayer, Chefredakteur des freiheitlichen Attersee Reports, eingeladen, um mit Armin Thurnherr, Irmgard Griss und Claus Strunz über die türkis-grüne Regierung zu diskutieren.

Die gesamte Folge kann man hier ansehen: https://www.servustv.com/videos/aa-221haabks1w12/

Veranstaltungen:

200. Pegida-Kundgebung

Am Montag, den 17. Februar findet um 18:30 Uhr die 200. Pegida-Kundgebung in Dresden statt. Als Redner angekündigt ist unter anderem Thüringens AfD-Landesvorsitzender Björn Höcke:

Wochenblick.TV: Der schwere Neustart der FPÖ

Am Dienstag, den 18. Februar, findet die nächste Live-Talk-Runde von Wochenblick.TV statt. Ab 18:30 Uhr diskutiert Wochenblick.TV-Chefredakteur Christian Seibert mit FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz, „Zur Zeit”-Herausgeber Andreas Mölzer und dem Politikberater Robert Willacker zum Thema „Der schwere Neustart der FPÖ”:

TUMULT-Forum mit Egon Flaig

Nur zwei Tage später stellt der Althistoriker Egon Flaig beim TUMULT-Forum in Dresden sein neues Buch „Was nottut. Plädoyer für einen aufgeklärten Konservatismus” vor.

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Gesellschaft

Niedersachsen zahlt Polizeischutz von eingeflogenem Mafia-Mitglied

Joshua Hahn

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ASDF Bild (Medizinische Hochschule Hannover): Mahoney1 [CC0] (Bild zugeschnitten)

Die Person steht unter Polizeischutz – die Kosten dafür trägt der Steuerzahler.

Hannover. –  Bereits letzte Woche wurde ein offenbar hochrangiges Mafia-Mitglied aus Montenegro eingeflogen, um sich aufgrund diverser Schussverletzungen in der Klinik der medizinischen Hochschule Hannover behandeln zu lassen. 

27 Einschüsse und Polizeischutz

Wie die „Bild“ berichtet, wurde der Mann letzte Woche eingeflogen, nachdem er vorerst in Montenegro behandelt wurde. Bei den Verletzungen des Mafia-Mitglieds soll es sich um insgesamt 27 Einschüsse in verschiedene Extremitäten handeln. 

Während der Patient die Behandlungskosten selber trägt, wird der 15 Beamte umfassende Polizeischutz vom Land Niedersachsen bezahlt. Auf den Bildern mehrerer Medien sind Polizisten zu sehen, welche schwer bewaffnet durch die Station patrouillieren. Ein internationaler Haftbefehl liegt gegen die Person laut Angaben des Bundeskriminalamtes jedoch nicht vor.

Pistorius (SPD): „Es ist, wie es ist“

Der Innenminister Niedersachsens, Boris Pistorius, sagte zur Situation, dass ihm diese zwar prinzipiell missfalle, „aber es ist, wie es ist“. Hier greife der Rechtsstaat, da kein Haftbefehl vorliege und der Patient ohne Visum bis zu 180 Tage in Deutschland bleiben dürfe. Der Polizeischutz selbst diene zusätzlich dem „Schutz unbeteiligter Dritter“.

Bereits seit Jahren liefern sich zwei verfeindete Clans in Montenegro blutige Auseinandersetzungen. Laut Bericht der „Welt“ liegt der Grund hierfür im Diebstahl mehrerer hundert Kilogramm Kokain. 

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