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Einwanderung als ‚Invasion’ bezeichnet: Philosoph Camus verurteilt

Monika Šimić

Veröffentlicht

am

In einer Rede bezeichnete der Rechtsintellektuelle Renaud Camus die Masseneinwanderung als „Invasion” und wurde dafür nun verurteilt.

Der französische Philosoph und Schriftsteller Renaud Camus wurde dem Nachrichtenportal Summit News zufolge zu zwei Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er die Masseneinwanderung nach Europa in einer Rede als „Invasion” bezeichnet hatte. Zusätzlich muss er eine Geldstrafe in Höhe von 1.800 Euro an die zwei Anti-Rassismus-Organisationen SOS Racisme und LICRA (Internationale Liga gegen Rassismus und Antisemitismus) leisten.

Inhalt einer Rede als Grundlage für Anklage

Dem Urteil war eine Anklage vorausgegangen, die auf „Anstiftung zu Hass oder Gewalt aufgrund von Herkunft, Ethnie, Nationalität, Rasse oder Religion” lautete. Im Jahr 2017 erklärte Camus in einer Rede: „Einwanderung ist zur Invasion geworden”. Der Autor sagte weiter, dass die unumkehrbare Kolonisierung die demographische Kolonisierung durch den Austausch der Bevölkerung sei.

Er fügte hinzu: „Der ethnische Austausch, der große Austausch, ist das einschneidendste Ereignis in der Geschichte unserer Nation seit ihrem Bestehen; wenn dieser Austausch fortdauert, wird es, wie auch schon bei anderen Völkern, keine französische Geschichte mehr sein.”

Camus rief weiters zu einem „nationalen Widerstandskonsens” auf, um sich der Islamisierung „im Kampf um die Rettung unserer gemeinsamen Zivilisation, also der keltischen, slawischen, germanischen, griechisch-lateinischen und jüdisch-christlichen Zivilisation”, entgegenzustellen. Der Teil der Rede, welcher die Aufmerksamkeit der Richter jedoch besonders auf sich zog, war jener, in dem er über den Austausch der europäischen Völker gesprochen hatte.

Camus im Interview mit Sezession

Der Name Camus ging vor allem im März des vergangenen Jahres durch die Medien, nachdem Brenton T. beim Terroranschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch 51 Menschen getötet und 50 weitere verletzt hatte, einige davon schwer. Weil T. damals ein Manifest unter dem Titel „Der große Austausch” im Internet veröffentlichte, zog man hier Parallelen zum französischen Autor.

In einem im April 2019 veröffentlichten Interview auf Sezession kommentierte Camus das Attentat. Nachdem er von dem Anschlag auf die Moscheen gehört hatte, waren seine Gefühle dieselben „wie nach all jenen schrecklichen Massakern, bei denen Muslime die Mörder und nicht die Opfer waren: Entsetzen über das Verbrechen, Mitgefühl mit den Opfern. Dass der Täter sein Manifest „The Great Replacement” („Der große Austausch”) betitelt hatte, fügte nur ein kleines persönliches Desaster der größeren Katastrophe hinzu: dem Gemetzel selbst”.

Das gesamte Interview kann man hier nachlesen.


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5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Heimatvertriebener

    23. Januar 2020 at 16:02

    Aber die AfD darf als „Nazi-Partei” bezeichnet werden, einzelne Repräsentanten als Faschisten.
    Deutschland Radio Kultur Kommentator Brosche darf auf der Seite „Die Kolumnisten” einen hetzerischen Beitrag über AfD Anhänger als „Brevjik-Naturen” schreiben, die nur Spaß am Zerstören hätten.
    Meinungsfreiheit, wo bist du?

  2. Avatar

    Heimatvertriebener

    23. Januar 2020 at 16:10

    Als ob die Worte eines Mörders, die sich in Teilen mit den Worten anderer Menschen überschneiden, ein Grund wären, Andere für dessen Taten mithaften zu lassen.
    Ähnlich erging es ja Martin Sellner, dem man den lächerlichen Vorwurf machte, Monate vor dem widerlichen Christchurch Attentat eine Geldspende des Täters erhalten zu haben. Grund genug für eine Hausdurchsuchung, die später vom Gericht als illegal festgestellt wurde.
    Linksextremen kann das ja nicht passieren, die spenden kein Geld, sondern empfangen aus freundlichen Händen welches.

  3. Avatar

    Siegfried Rösel

    23. Januar 2020 at 23:45

    Diese Urteil für die Benennung eines Fakte zeigt, wie weit die Demokratie und meinungsfreiheit schon erodiert sind.

  4. Avatar

    DAVID K ELKINS

    28. Januar 2020 at 2:40

    To add insult to injury, the court ordered him to pay his fines to two, no doubt, leftist organizations with which he may well disagree. How disgusting the French legal system can be! The French do not have freedom of speech and this case is just a reminder to the citizenry of that fact.

  5. Avatar

    Christian Schwochert

    4. Februar 2020 at 17:11

    Unfassbar, dass die den armen Mann verfolgen, nur weil er die Wahrheit sagt!
    Ich würde ihm ja empfehlen, die Geldstrafe bei den entsprechenden linken Organisationen persönlich vorbeizubringen und sich dabei filmen zu lassen. Dabei kann er ihnen 1) gleichzeitig sagen was er von deren Aktivitäten hält und 2) kann er ihnen das Geld ja in Ein-Cent-Münzen geben!

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