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Deutschland

Merz will wieder für CDU-Vorsitz kandidieren

Joshua Hahn

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Symbolbild: Friedrich Merz im Jahr 2017 // Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-SA 3.0 de [CC BY-SA 3.0 de], from Wikimedia Commons

Im Rennen um die Nachfolge Kramp-Karrenbauers hat nun Friedrich Merz angegeben, für den Vorsitz der CDU kandidieren zu wollen. 

Berlin. – Bereits im Dezember 2018 kandidierte Merz für das Amt, verlor die Wahl jedoch gegen Annegret Kramp-Karrenbauer, die unlängst ihren baldigen Rücktritt bekanntgab.

Spahn und Laschet als mögliche Kandidaten

Die dpa erfuhr am Mittwoch aus dem Umfeld des Politikers, dass dieser offenbar eine Kandidatur anstrebt. Als weitere mögliche Kandidaten werden derzeit vor allem der Gesundheitsminister Jens Spahn sowie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet gehandelt. Spahn gab laut der Bild an, bereit zu sein, Verantwortung zu übernehmen – „In welcher Konstellation das aber geschieht, darüber reden wir jetzt eben in den nächsten Tagen“.

Erst am Montag gab Annegret Kramp-Karrenbauer bekannt, ihr Amt abgeben und außerdem auf die Kanzlerkandidatur verzichten zu wollen – Die Tagesstimme berichtete. Im Dezember 2018 trat Merz bereits einmal gegen sie an, verlor die Wahl um den Posten mit 48,8 Prozent der Stimmen jedoch knapp. 

Merz gab Posten im Aufsichtsrat auf

Vor etwa einer Woche berichteten diverse Medien, dass der 64-jährige Friedrich Merz seinen Posten im Aufsichtsrat bei Blackrock zum Ende März aufgeben wolle. Der Welt zufolge erklärte er damals, dass er dazu beitragen wolle, „dass unser Land erfolgreich bleibt und zukunftsfähig wird“.

Wie der Focus berichtet, heißt es aus CDU-Kreisen, dass man eine einvernehmliche Lösung der Personalfragen wünsche. Für die Bundestagswahl brauche es keine Einzelkandidaten, sondern ein Team.

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Widerstand.

    13. Februar 2020 at 11:34

    DIE NÄCHSTE MOGELPACKUNG, WENN MAN WEISS, WAS DIESER HERR IN DER VERGANGENHEIT GEMACHT HAT.
    DIE DEUTSCHEN KÖNNEN SICH NUR SELBER RETTEN.

  2. Avatar

    Klaus

    13. Februar 2020 at 14:39

    Der CDU habe ich ein für allemal den Rücken gekehrt, als Tauber als frisch inthronisierter Generalsekretär auf einem CDU-Treffen sagte, wir müssen Flüchtlinge ins Land holen, damit sie aus Dankbarkeit die CDU wählen, sonst wird nach Abdankung Merkels ein Özdemir Kanzler! Die CDU hat uns durch Einladung den Ansturm eingebrockt, nur die AFD kann uns durch ihren Druck davon befreien. Ich bleibe der AFD treu, selbst wenn es da mal eine „besoffene Geschicht” geben sollte, besser als die Replacement Migration Betreiber ist sie alle mal.
    Und wie wir aus der Ibiza Affäre gelernt haben, spielt man nur den Skandalisierern in die Hände, wenn man der FPÖ die Stimme verweigert, nur weil man dem Säckelvollstopfer Strache eins auswischen will. Jetzt regieren in Ösi die Grünen mit und Aufräumer Kickl ist draußen. Unter Merz wird das in Deutschland auch nicht anders laufen, verlasst Euch drauf. Deshalb: #NurnochAFD!

  3. Avatar

    Zickenschulze

    14. Februar 2020 at 7:24

    Dieses Foto ist bereits 3 Jahre alt und das sieht der junge Mann bereits so lädiert drein, dass einem Mitleid überkommt.
    Hat Deutschland nix besseres mehr zu bieten? Anscheinend.
    Dann hat es fertig. Die Politik ist besetzt mit dem letzten Aufgebot gleich einer Muppets Show.
    Leute, die einem staatstragenden Profil gerecht werden könnten, haben eine andere Ausstrahlung.

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Deutschland

Sachsen-Anhalt: Landtag beschließt Parlamentsreform

Joshua Hahn

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Neben mehr Transparenz wurde nun auch der „Kampf gegen Rassismus” als Staatsziel festgeschrieben.

Magdeburg. – Der Landtag in Sachsen-Anhalt hat eine umfassende Parlamentsreform beschlossen. Der Gesetzentwurf stammte von den Christ- und Sozialdemokraten, den Linken sowie den Grünen. Am Freitag wurde er nun beschlossen. Im 72 Seiten umfassenden Entwurf wird eine recht umfassende Parlamentsreform dargelegt. Wie unter anderem der „MDR“ berichtet, sollen künftig beispielsweise die Hürden für Volksbegehren sinken. Auch ein Volksentscheid soll so leichter durchführbar sein. Spitzenpolitiker dürfen sich außerdem über eine deutliche Rentenerhöhung freuen.

Eine weitere Regelung betrifft Ordnungsrufe im Parlament Sachsen-Anhalts: Die Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch (CDU) darf in Zukunft Ordnungsrufe auch rückblickend erteilen, wenn sich entsprechende Gründe im Sitzungsprotokoll finden.

  „Anti-Rassismus“ als Staatsziel

Des Weiteren wurden neue Staatsziele für die Landesverfassung formuliert. Beispielsweise gehört nun der „Anti-Rassismus“ dazu. Stefan Gebhardt, Landeschef der Linken, zeigte sich erfreut über diese Änderung. Der Antifaschismus erhalte „erstmals in einem deutschen Bundesland Verfassungsrang“.

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Landtag Sachsen-Anhalts, Robert Farle, bezeichnete die Reform hingegen als den Versuch, „Minderheitenrechte einzuschränken und linksgrüne Ideologie in der Verfassung zu verankern“. Die AfD erwägt laut Bericht der „Zeit“ aufgrund der Parlamentsreform offenbar den Gang vor das Verfassungsgericht.

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Deutschland

Coronavirus: Deutschland stoppt Abschiebungen nach Italien

Joshua Hahn

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Nachdem das Corona-Virus den Norden Italiens erreicht hat, wurden Abschiebungen von der Bundesrepublik nun vorübergehend ausgesetzt.

Berlin. – Wie die Bild berichtet, betrifft der Abschiebestopp momentan vor allem Abschiebungen nach dem Dublin-Verfahren. Darunter versteht man jene die Migranten, welche ihren Asylantrag in Italien als erstem sicheren Drittland stellten, ehe sie nach Deutschland weiterreisten.

Asylbewerber bleiben vorerst auf bundesdeutschem Boden

Innenminister Horst Seehofer (CSU) bestätigte die Maßnahme bei einer Pressekonferenz. Außerdem lobte er laut der Jungen Freiheit die Entscheidung der italienischen Regierung, mit Migranten besetzte Schiffe vorerst unter Quarantäne zu stellen, um so eine mögliche weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Viele der Einreisewillige kommen dem Focus zufolge über vom Virus stark betroffenen Gebiete wie dem Irak, dem Iran oder Afghanistan nach Europa.

Italien: Coronavirus zieht öffentliches Leben in Mitleidenschaft

Italien ist derzeit jenes europäische Land, welches mit der neuartigen Krankheit am meisten zu kämpfen hat. Bislang gibt es dort schon über 600 Infizierte und 17 Tote, vor allem ältere Leute. Mehrere Städte wurden abgeriegelt, öffentliche Veranstaltungen teilweise abgesagt. Die oberste Spielklasse im Fußball trägt an diesem Wochenende fünf Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus. Darunter befindet sich auch das Spitzenspiel zwischen Juventus Turin und Inter Mailand.

 

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Deutschland

Berlin streicht Hindenburg aus Ehrenbürger-Liste

Julian Schernthaner

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Die linke Jagd auf vermeintlich „problematische” Persönlichkeiten geht weiter: Das Berliner Abgeordnetenhaus entschied, Paul von Hindenburg die Ehrenbürgerschaft zu entziehen – ein Beschluss der nun rechtskräftig umgesetzt wurde.  

Berlin. – Wie der Tagesspiegel berichtet, hat der regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) dies nun veranlasst. Bereits am 30. Jänner hatte eine rot-rot-grüne Mehrheit im Landesparlament beschlossen, dass der frühere Präsident Paul von Hindenburg (1847–1934) nicht mehr Ehrenbürger sein soll.

Hitler-Ernennung als Anlass für Aberkennung

Der Grund für diesen Schritt ist, dass dieser 87 Jahre zuvor Adolf Hitler zum Reichskanzler berief. Dieser habe in der Folge Notverordnungen und Gesetze unterzeichnet, welche den Reichstag entmachteten, die Grundrechte aufhoben und der NSDAP weitgreifendere Machtmittel in die Hand gaben. Damit habe Hindenburg dazu beigetragen, die Demokratie zu zerstören und der Diktatur den Weg zu ebnen, so die Argumentation.

Regina Kittler von der Linkspartei sieht die Geschichte als politischen Auftrag für die Gegenwart: „Die Zeit, in der wir leben, erfordert wieder ein Aufstehen für Demokratie. Das schließt die konsequente Verurteilung von Tätern ein. Und Hindenburg war Täter.”

Hindenburg stemmte sich gegen Hitler-Aufstieg

Von der Opposition war deshalb bereits Ende Januar Kritik gekommen. Robbin Juhnke (CDU) etwa bezeichnete diese Sichtweise als „ahistorisch” und erinnerte, dass auch die SPD diesen einst bei der Reichspräsidentenwahl stützte.

Tatsächlich stemmte sich Hindenburg lange Zeit dagegen, den Nationalsozialisten Macht zu geben. Hitler selbst bezeichnete er wegen einer Verwechslung um dessen Geburtsort Braunau abschätzig als „böhmischem Gefreiten”, gewährte diesem auch bei der Ernennung nur zwei Parteikollegen für sein Kabinett. Hindenburg selbst hatte sich als Generalstabschef im Ersten Weltkrieg die Achtung über die politischen Lager hinweg erarbeitet.

Marine benennt wichtigen Hafen um

Die Abstimmung ordnet sich in eine Reihe ähnlicher Entscheidungen ein, wo angeblich problematische Persönlichkeiten ihre Ehrungen entzogen werden. Erst in der Vorwoche verkündete die deutsche Marine, unter anderem den Kieler Tirpitzhafen umzubenennen, weil dessen Namenspatron einst deutschnationaler Politiker war – Die Tagesstimme berichtete.

In einigen österreichischen Städten wie in Innsbruck oder auch in Graz geht man einen anderen Weg. Dort sollen Zusatztafeln die Bürger über jene Straßennamen aufklären, deren Namensträger Politik und Forschung für umstritten erachten. In Oberösterreich wiederum ist die Aberkennung von Ehrenbürgerschaften nach dem Tod seit 2012 möglich, wird in der Regel aber nur für tatsächliche NS-Größen angewandt.

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