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Gesellschaft

Deutschland: Menschen gegenüber Medien immer misstrauischer

Julian Schernthaner

Veröffentlicht

am

Symbolbild: By Rainer Surrey (Mediengruppe Madsack) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Eine Langzeitstudie der Johannes-Guttenberg-Universität in Mainz fand heraus, dass die Deutschen immer unzufriedener mit der Berichterstattung etablierter Medien sind.

Mainz. – Wie die Junge Freiheit berichtet, gaben 28 Prozent der Befragten an, den Medien zu misstrauen. Das ist ein weiterer Anstieg gegenüber der letzten Jahre, 2016 und 2018 waren es noch 22 Prozent, dazwischen 2017 immerhin auch 17 Prozent. Die Tendenz ist auch über einen längeren Zeitraum ansteigend: Noch vor zwölf Jahren waren nur neun Prozent dieser Ansicht.

Polarisierung bei Vertrauen in Medien

Gleichzeitig fanden die Forscher heraus, dass beim Vertrauen in die Medien eine Zuspitzung in beide Richtungen stattfindet. Denn die Gruppe derjenigen, welche eine Zwischenposition einnehmen, schrumpfte gegenüber allen sechs früheren Umfragen. Die Studienautoren schließen, dass sich „immer Menschen angesichts einer sich immer weiter polarisierenden Debattenkultur” veranlasst sähen, eigene Positionen zu beziehen.

Wirklich gebrochen ist die Deutungsmacht vieler Mainstream-Medien dennoch nicht. Denn mehr als zwei Drittel gaben an, den Informationen aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu vertrauen. Weitaus weniger Menschen glauben demgegenüber, was sie in Boulevardzeitungen lesen. Immerhin fast jeder fünfte Bürger (18 Prozent)  wirft den etablierten Medien vor, die Bevölkerung „systematisch zu belügen. 58 Prozent weisen diesen Vorwurf aber zurück.

Zweifel an Berichterstattung über AfD und Islam

Interessant sind hier aber vor allem die Detailergebnisse – und zwar darüber, welche Art von Berichterstattung in Zweifel steht. Denn etwa ein Drittel der Menschen vertraut der Berichterstattung über die AfD nicht. In ähnlicher Höhe (30 Prozent) glauben die Menschen, dass die Leitmedien zum Thema Islam nicht ganz die Wahrheit sagen.

Die Studienautoren sprechen davon, dass es einen durchaus relevanten Kern an Kritikern gebe, der „etabliert Medien pauschal verurteilt”, dieser wachse weiter an. Der Großteil der mit dem medialen Status quo unzufriedenen personen sehe sich politisch vor allem im patriotischen Spektrum.

Es sind diese Feststellungen, welche die wichtige Rolle unabhängiger, kritischer, patriotischer Medien belegen. Es ist unser Anspruch, jene Lücken zu schließen, welche die herkömmliche Berichterstattung offen lässt. Nur wenn mündige Bürger alle Informationen und Standpunkte einholen können, ist eine Zukunft möglich, in der Patrioten wieder mediales Vertrauen schöpfen können. Wer uns bei dieser wichtigen Arbeit unter die Arme greifen will, kann »hier Unterstützer werden«

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Widerstand.

    26. Februar 2020 at 10:09

    Anhand von zwei Paradebeispielen kann man sehen, dass die Mainstreamlügenpresse GESTEUERT ist:
    1. TRUMPBASHING:
    Jeden Tag werden negative Berichte in allen Mainstreamlügenpressemedien gebracht. Es gibt keine positiven Berichte. Wie ist das möglich. Ganz einfach. 80 Prozent der deutschsprachigen Medienlandschaft wird von 5 Medienkonzernen beherrscht, die tausende Medien in den Bereichen Print, Online und Fernsehen besitzen. Es müssen also vom System nur 5 Personen auf Linie gebracht werden, die ja sowieso Handlanger des Systems sind, sozusagen „Angestellte”. DAS WAR’S. Alles andere ist HIERARCHIE.
    2. DER SOG. MENSCHENGEMACHTE KLIMAWANDEL.
    Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, weiss, dass der Einfluss des Menschen, sprich das CO2, auf Klimaveränderungen vernachlässigbar gering ist. Ein Klima, bzw. Klimaveränderungen, hat es auch vor 1850 gegeben. Wir haben es hier mit einem der größten Wissenschaftslügen der Geschichte zu tun. Die Berichterstattung der Mainstreamlügenpresse ist weltweit, da es sich um eine weltweite Agenda des Systems handelt, eindimensional. Kritik bzw. Kritiker kommen NIEMALS zu Wort. Das ist immer VERDÄCHTIG und völlig abnormal.
    Ein Großteil der Berichterstattung der Mainstreamlügenpresse besteht aus solchen AGENDEN des Systems. Der Rest, wo es um nichts geht, besteht aus „normaler”, seriöser Berichterstattung, sonst wäre es ja zu auffällig.
    DAS IST ALLES, SO SIMPEL IST DAS.
    Das Schöne daran ist, man kann es jeden Tag aufs Neue überprüfen.
    Viel Spass dabei.

  2. Avatar

    Gotthelm Fugge

    26. Februar 2020 at 10:33

    “Wie die Junge Freiheit berichtet, gaben 28% der Befragten an, den Medien zu misstrauen.
    Das ist ein weiterer Anstieg gegenüber der letzten Jahre, 2016 und 2018 waren es noch 22%, dazwischen 2017 immerhin auch 17%.
    Die Tendenz ist auch über einen längeren Zeitraum ansteigend.““

    Es erkennen immer mehr den Riß, die riesige Kluft:
    Der mündige Bürger wird mittels ausgeklügeltem Framing volksbelehrt, mit Halbwahrheiten zugeschüttet, Ängste vor einer politisch-legitimierten Partei geschürt, von denen nur eine kleinste Anzahl der Wähler deren Programm kennt.

    Die Creation des Procedures der haltlosen Parolen des politisch-medialen Komplexes folgt immer dem gleichen Muster:

    Politische Aussagen der Opposition werden in der Presse groß und breit sinnentstellt, aus dem Kontext entrissen, verdreht-verfälscht, und dann als Beweisbeleg jahrelang als DAS Argument dem politischen Gegner nach dem Goebbels-Muster (Irgendetwas wird schon geistig hängenbleiben) diesem unter die Nase gerieben.

    Wie z.B. das beliebte Antifa-Scharfmacher-Reschke-Restle-Quiz:
    Wer hat es gesagt?

    “Das Holocaust-Mahnmal soll „in der Mitte der wiedergewonnenen Hauptstadt Berlin an unsere fortwährende Schande erinnern.
    Anderen Nationen wäre ein solcher Umgang mit ihrer Vergangenheit fremd.
    Man ahnt, daß dieses Schandmal gegen die Hauptstadt und das in Berlin sich neu formierende Deutschland gerichtet ist.“ – ““

    Von wem sind diese Worte?
    Sie sind von Rudolf Augstein, dem Gründer und langjährigen Herausgeber des „SPIEGELs“, dem vermeintlichen Vaters des jetzigen SPIEGEL-Inhabers Jakob (Der Lügner … , frei nach Jurek Becker) Augstein, der Ikone und Inkarnation alles Linken in diesem Lande, erschienen 19981130 in seinem Magazin.

    Hat man bei dessen Erstveröffentlichung irgendeinem ShitStorm vom Zaune gebrochen?
    Ein Nazi-Höcke nahm lediglich das Wort eines Rudolf Augstein auf und seitdem wird der Ursprung “alternativlos“ ihm zugeordnet.
    Oder der „Mannheimer Morgen“ mit dem ominösen Schießbefehl nach Frauke Petry (Früher einmal AfD).
    Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.

    Aus diesem Fundus speisen ausnahmslos alle Politiker des Altparteienkartells ihre haltlose Propaganda wider dem politischen Widersacher.
    In derartigen Parolen sonnen beispielhaft für alle anderen der abgehalfterte SPD-Klingbeil, ein CDU-Laschet (Er war DER unbedingte Ereiferer aller Merkel-Handlungen und ihr mehr als getreuer Adlatus & er ist das EIGENTLICHE PROBLEM in der CDU! – Jetzt ist man drauf und dran den Bock zum Gärtner zu schlagen), eines Kokain – „Wissenschaftlers” Friedmann, der vor lauter Muslimen-Wald den Antisemitismus nur an einer vereinzelten deutschen Eiche festmacht und nicht seine zu Hunderttausenden gehätschelten importierten Scharia-Jünger, denen der Judenhass mit der Muttermilch verabreicht wurde.

    Simple Rattenfängerlösungen, fischen am rechten Rand, geistige Verantwortung für Irre – so verwirrt man Menschen, die nur Überschriften konsumieren.
    Und mit sich noch am gleichen Tage widersprechenden “offiziellen“ Umfragen.

    Ich habe z.B. noch nie einen Friedmann erlebt, der ein AfD-Programm in der Hand hatte und auf konkrete Passagen hinwies, die seinen kruden Thesen belegte!
    Aber hetzen – das kann er gut, gelernt ist gelernt.

    All das erkennen immer mehr Menschen in DE und wenden sich deshalb zwecks Wahrheitsfindung alternativen Medien zu!
    Ceterum censeo: ÖR esse delendas!
    Kyrie eleison!

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Gesellschaft

Rizin-Bombe gebaut: 10 Jahre Haft für Islamisten

Joshua Hahn

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Er wollte in Deutschland einen Sprengstoffanschlag mit dem Kampfstoff Rizin verüben. Nun wurde der Tunesier Sief Allah H. zu 10 Jahren Haft verurteilt.

Düsseldorf. – Im Jahr 2018 wurde der Islamist gemeinsam mit seiner Frau von Spezialkräften der Polizei festgenommen. In der Wohnung fanden die Beamten Utensilien zum Bombenbau sowie des Giftstoffs Rizin. Das Gericht verurteilte den Tunesier nun laut „n‑tv“ zu zehn Jahren Haft wegen der Herstellung einer Biowaffe sowie der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Die Verteidigung hatte zuvor ein Maximalstrafmaß von acht Jahren gefordert. Eine Vertreterin der Bundesanwaltschaft betonte, dass es das erste Mal in der Geschichte der Bundesrepublik sei, dass wegen der Planung eines Attentats mit einem biologischen Kampfstoff verhandelt wurde.

Täter bestritt Anschlagspläne

Vor Gericht bestritt der Tunesier, welcher 2016 nach Deutschland kam, die Pläne. Mit den Utensilien habe er lediglich für seine künftige Zeit beim „Islamischen Staat“ üben wollen. Einen konkreten Anschlagsplan habe er jedoch nicht verfolgt. Vor Gericht sagte er außerdem, dass der Dschihad nicht barbarisch sei – „er ist im Islam eine Pflicht“. Wie die „Bild“ berichtet, wurde im Vorfeld der Verhandlung das Verfahren gegen seine Ehefrau Yasmin abgetrennt, weil das Gericht ihren Verteidigern Prozessverschleppung vorwarf.

Vor Gericht erklärte ein BKA-Beamter, man hätte mit Hilfe der fertiggestellten Bio-Waffe im schlimmsten Fall bis zu 13.500 Menschen umbringen können.

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Gesellschaft

Wegen Coronavirus: NRW entlässt Häftlinge vorzeitig

Joshua Hahn

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Konkret sollen Häftlinge entlassen werden, wenn sie eine Strafe unter 18 Monaten verbüßen müssen.

Düsseldorf. – Aus Sorge vor einem Krankheitsausbruch des neuartigen Coronavirus in Gefängnissen will Nordrhein-Westfalen Häftlinge früher entlassen.

Freie Zellen benötigt

Wie unter anderem die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, erklärte der Justizminister Peter Biesenbach (CDU), dass man bis zu 1.000 freie Zellen benötige. Man brauche die Kapazitäten, um gegebenenfalls auch innerhalb der Gefängnisse Quarantänezonen errichten zu können. Die Insassen, welche weniger als eineinhalb Jahre Haft verbüßen müssen, sollen deshalb vorzeitig entlassen werden, sollten die Strafe regulär bis Ende Juli auslaufen. Durch diese Maßnahme soll nun Platz geschaffen werden.

Keine Entlassung für Schwerverbrecher

Für Sexual- und andere Schwerverbrecher gelte diese Regel jedoch nicht. Ausgenommen sind außerdem flüchtige Häftlinge, welche beispielsweise aus einem Hafturlaub nicht freiwillig zurückkehrten. Wie die „Bild“ berichtet, stellte der Justizminister zudem klar: „Es gibt keinen Corona-Rabatt für Straftäter. Alle Bundesländer arbeiten an vergleichbaren Regelungen“.

Laut „Focus“ gibt es bis jetzt keinen einzigen bestätigten Virusfall in Gefängnissen in Nordrhein-Westfalen. Insgesamt sind dort 16.000 Personen inhaftiert.

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Gesellschaft

Erzgebirge: Asylwerber missachten Ausgangsbeschränkungen

Joshua Hahn

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Einige Asylwerber würden auf Ermahnungen teils aggressiv reagieren, gaben die Bürgermeister in einem Schreiben bekannt.

Schneeberg/Zschorlau. – In Schneeberg und Zschorlau halten sich offenbar einige Asylwerber nicht an die von der Regierung verhängten Ausgangsbeschränkungen. Die Bürgermeister fordern nun Unterstützung vom sächsischen Innenministerium.

 „Größere Gruppen vor Supermärkten“

Ingo Seifert (Freie Wähler) beklagt laut dem „Tag24“, dass sich immer häufiger Asylwerber in „größeren Gruppen“ trotz der Ausgangsbeschränkungen beispielsweise vor Supermärkten treffen würden – „Das geht aktuell einfach nicht“. Deshalb müsse man nun „eine gewisse Härte zeigen, damit sich das Virus nicht noch mehr verbreitet“. Beispielsweise habe man die Anweisungen nun auch in diverse Fremdsprachen übersetzt. So solle die Kommunikation zu erleichtert werden. Die Polizei gab ebenfalls an, sich vermehrt auf die Asylwerber zu fokussieren und die Umsetzung des verhängten Kontaktverbots kontrollieren zu wollen.

Asylwerber reagieren teils aggressiv

Im genannten Brief bitten die Bürgermeister das Innenministerium um Hilfe. Zudem würden die Asylwerber nämlich teils aggressiv reagieren, wenn man diese auf ihr Fehlverhalten anspräche. Die Bevölkerung habe zudem den Eindruck, dass man die Regeln nur bei ihr umsetzen würde, nicht jedoch bei den in der lokalen Aufnahmeeinrichtung ansässigen Asylwerbern. Als mögliche Lösung wird laut der „Bild“ eine stationäre Versorgung für die Einrichtung ins Spiel gebracht, welche „Waren des täglichen Bedarfs“ für die Bewohner bereit halten solle, damit diese die Einrichtung nicht mehr verlassen müssten.

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