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Gesellschaft

Neues von rechts: Mohler, Sezession & Neue Ordnung

Stefan Juritz

Veröffentlicht

am

Heute vor 100 Jahren wurde Armin Mohler geboren. Die April-Ausgabe der Zeitschrift Sezession ist erschienen. Und auch die aktuelle Ausgabe der Neuen Ordnung ist nun bei den Abonnenten.

Armin Mohler gilt als einer der Väter der „Neuen Rechten” in Deutschland. Er wurde am 14. April 1920 in Basel geboren und verstarb 4. Juli 2003 in München. Zum 100. Jubiläum widmet sich der Publizist und Historiker Karlheinz Weißman in der Jungen Freiheit diesem wichtigen Vordenker:

Nach wie vor lohnt die Lektüre seiner Analysen deutscher Vergangenheitsbewältigung und der Anmerkungen zu einem realistischen Politikverständnis im Sinne Carl Schmitts. Das festzustellen, heißt auch hervorheben, dass der Einfluss von Denkern wie Mohler nicht daran gemessen werden kann, ob sich irgend jemand an ihre Werkausgabe setzt. Der Einfluss ist einer, der aus der Lektüre folgt, deren Bedeutung Mohler – selbst ein rastloser Leser –  immer wieder betont hat.

Deshalb muss man darauf gefasst sein, heute in einem Berliner Restaurant neben einem durchtrainierten jungen Mann zu sitzen, mit gepflegtem Vollbart, Typus Hipster – wie man im Gespräch erfährt: KSK und dann ein paar Jahre für den privaten Sicherheitsbereich tätig –, der auf die Frage, was ihn zu ‚uns’ geführt hat, lächelnd antwortet: ‚Ach wissen Sie, als ich 16 war, ist mir ein Buch von Armin Mohler in die Hände gefallen.’ ”

 

 

Aprils-Ausgabe der Sezession

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Sezession kommt Armin Mohler („Armin Mohler und Ernst Jünger – Briefe zum Doppeljubiläum”) natürlich auch vor. Weiters finden sich im mittlerweile bereits 95. Heft ein Porträt über Peter Turchin, ein Briefwechsel zwischen Götz Kubitschek und Ivor Claire sowie ein Gespräch mit David Goodhart. Außerdem schreibt Martin Lichtmesz über „Hanau und »The Hunt« – die brüchige Zivilisation”, Nils Wegner über das „Phantom Akzelerationismus” und Jonas Mahraun zum 70. Geburtstag von Rolf Schilling. Weiters vertreten sind u.a. Benedikt Kaiser („Die Besiegten von 1990”), Dušan Dostanić („Die Romantik der Deutschen”) und Jonas Schick („Ökologische Beleuchtungen”).

Neue Ordnung I/20 ist erschienen

Auch die aktuelle Ausgabe der Neuen Ordnung ist mittlerweile bereits bei den Abonnenten angekommen. Als Autoren vertreten sind diesmal u.a. Werner Reichel, Benedikt Kaiser, Andreas Tögel, Parviz Amoghli, Susanne Fürst und Helmut Roewer.

Das Editorial zur Ausgabe veröffentlichte Herausgeber Wolfgang Dvorak-Stocker auf seiner Facebook-Seite:

Sellner stellt Compact-Heft vor

Österreichs Identitären-Chef Martin Sellner stellte auf YouTube wiederum die neue Compact-Ausgabe „Corona” vor, die am 15. April erscheint:

Kickl im „Lagebesprechung”-Podcast

Im Podcast „Lagebesprechung” war FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl zu Gast. Er sprach darin über die Corona-Pandemie, die Fehler der österreichischen Bundesregierung und die Aufgaben der FPÖ in dieser Krise:

Kohlmarkt 4

In der aktuellen Wochenfolge von Kohlmarkt 4 sprechen Christoph Pöchinger und Robert Willacker wieder über die Corona-Krise. Es geht um die aktuelle Situation in Österreich, die Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus und welche wirtschaftlichen Folgen dies haben könnte.

 „Literaturkartell” der Jungen Alternative

Die Junge Alternative Sachsen-Anhalt hat einen neuen YouTube-Kanal namens „Literaturkartell” veröffentlicht: „Dank Corona Langeweile? Wir, also das Literatur-Kartell der Jungen Alternative Sachsen-Anhalt, wollen Abwechslung schaffen. Also wieso nicht mal ein erlesenes Buch in die Hand nehmen? Wir möchten mit dieser kurzen Lektüre – Empfehlung eine sinnstiftende Alternative zum Lagerkollar bieten.”

Demokratie und Burschenschaft

Dr. Helmut Grünling ist Alter Herr der pennalen Burschenschaft Eysn zu Steyr. Im „Stadtgespräch” spricht er über Demokratie und Burschenschaft:

Stadtgespräch – Demokratie

Unser Alter Herr, Dr. Helmut Grünling, erklärt in diesem Stadtgespräch, welche Bedeutung die Demokratie für uns Burschenschafter hat. 1848 haben unsere geistigen Vorväter in der Märzrevolution unsere bürgerlichen Freiheitsrechte erkämpft. Auch heute, im Jahr 2020, müssen wir jede Einschränkung dieser Freiheiten kritisch betrachten.

Gepostet von Burschenschaft Eysn zu Steyr am Freitag, 10. April 2020

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Gesellschaft

Versuchter Totschlag: Razzien und Festnahme in der linksextremen Szene

Stefan Juritz

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am

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit dem brutalen Antifa-Überfall auf den rechten Gewerkschafter Andreas Ziegler in Stuttgart.

Stuttgart. – Laut Medienberichten hat die Polizei am Donnerstagmorgen mehrere Razzien in Baden-Württemberg durchgeführt. Demzufolge durchsuchten mehrere Hundert Polizisten insgesamt neun Objekte in sieben verschiedenen Städten. Wie die Stuttgarter Nachrichten und Tag24 berichten, beschlagnahmten die Ermittler Beweismaterial und nahmen einen 21-jährigen Mann fest. Gegen den Tatverdächtigen bestehe ein Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag.

Brutaler Antifa-Angriff auf Andreas Ziegler

Hintergrund der Polizei-Aktion ist ein brutaler Antifa-Angriff auf einen Daimler-Betriebsrat. Am 16. Mai hatten etwa 50 vermummte Linksextreme den rechten Gewerkschafter Andreas Ziegler und zwei seiner Begleiter mit Schlägen, Tritten und Pfefferspray attackiert. Laut Augenzeugenberichten soll dem am Boden liegenden Ziegler sogar eine Gaspistole an den Kopf gehalten und abgedrückt worden sein. Der 54-Jährige war bei dem Antifa-Angriff so schwer verletzt worden, dass er in Lebensgefahr schwebte. Erst einen Monat nach der Attacke konnten die Ärzte ihn aus dem künstlichen Tiefschlaf holen.

FREILICH dokumentiert linke Gewalt

Damit  linksextreme Gewalttaten wie diese künftig auch umfassend dokumentiert werden, hat FREILICH am Mittwoch eine neue Homepage (www.linke-gewalt.info) präsentiert. Auf dieser Seite werden ab sofort linksextreme Fälle aus Österreich und Deutschland gesammelt. Diese sachliche Aufarbeitung ist notwendig, damit ein öffentliches Bewusstsein für das ausufernde Problem Linksextremismus entstehen kann. Denn noch immer wird Linksextremismus von Verantwortungsträgern in Medien und Politik als „aufgebauschtes Problem“ verharmlost oder als „friedlicher Aktivismus“ geleugnet.


Die Plattform Linke Gewalt bietet die Basis für die wissenschaftliche und politische Aufarbeitung linksextremer Straftaten und schafft ein öffentliches Bewusstsein für den ausufernden Linksextremismus.  Wenn Sie diese wichtige Arbeit unterstützen möchten, helfen Sie uns mit einer einmaligen oder monatlichen Spende:

 

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Gesellschaft

PKK-Hetzschriften”: FPÖ-Kritik an Förderungen für linken Verlag

Stefan Juritz

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Der Wiener Mandelbaum Verlag vertreibt Bücher eines in Deutschland verbotenen PKK-Verlags und erhält offenbar Förderungen vom Bundeskanzleramt und der Stadt Wien. Kritik kommt vom Wiener FPÖ-Abgeordneten Leo Kohlbauer.

Wien. – Der Mandelbaum Verlag ist ein linker Verlag mit Sitz in der Wipplingerstraße. Im selben Gebäude befindet sich weiters das w23, welches beispielsweise Gruppen wie der Rosa Antifa Wien Räumlichkeiten bereitstellt. Doch auch das Verlagsprogramm zeigt mehr als nur eine räumliche Nähe zur radikalen Linken: Der Mandelbaum Verlag gibt etwa gemeinsam mit dem aus der Antifa-Szene stammenden Münchner Unrast Verlag die Edition Mezopotamya heraus. Dort werden Werke aus dem seit Februar 2019 in Deutschland verbotenen kurdischen Mezopotamien Verlag veröffentlicht. Der Verlag war von den deutschen Behörden als Teilorganisation der bereits seit 1993 verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) eingestuft worden. Das deutsche Innenministerium sah es nämlich als erwiesen an, dass der Geschäftsbetrieb des Verlags allein der Aufrechterhaltung des organisatorischen Zusammenhalts der PKK diene.

Linker Verlag mit staatlichen Förderungen

Unter den bisher veröffentlichten Werken der Edition Mezopotamya finden sich u.a. drei Bücher des PKK-Gründers Abdullah Öcalan, der auf der Homepage des Mandelbaum Verlags als „Vordenker und wichtigster politischer Repräsentant der kurdischen Freiheitsbewegung” bezeichnet wird. Dass es sich bei der PKK um eine militante Untergrundorganisation handelt, die für zahlreiche tödliche Terroranschläge verantwortlich ist und von der EU als Terrororganisation eingestuft, findet hingegen keine Erwähnung.

Dessen ungeachtet wird der Mandelbaum Verlag laut eigenen Angaben im Rahmen der Kunstförderung des Bundeskanzleramtes unterstützt; für einzelne Buchprojekte zudem von der Kulturabteilung der Stadt Wien, dem Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus und dem Zukunftsfonds der Republik Österreich.

FPÖ-Kohlbauer: Stadt Wien fördert Verlag von „PKK-Hetzschriften”

Die freiheitliche Nachrichtenseite Unzensuriert berichtete am Dienstagvormittag darüber. Stunden später reagierte der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete Leo Kohlbauer. „In Deutschland wird der Verlag dieser offenbar problematischen Schriften bundesweit verboten, in Wien mit Steuergeld gefördert. Das muss man erst einmal sickern lassen“, zeigte er sich in einer Aussendung erbost. Da der Mandelbaum Verlag sich nach eigenen Angaben durch Spenden finanziert, will der Freiheitliche nun wissen, ob auch staatliche Gelder geflossen sind. „Die FPÖ wird jetzt genau nachschauen, ob auch die MA7 und die Regierung Kurz gespendet haben, um die Ausbreitung der Konflikte radikaler Kurden in Wien weiter zu fördern“, kündigte Kohlbauer an.


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Gesellschaft

linke-gewalt.info: Neue Homepage dokumentiert linksextreme Fälle

Redaktion

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Gewalt gegen Andersdenkende, Hass und Hetze, schwere Sachbeschädigung bis hin zu Mordversuchen. Linke Gewalt findet täglich an vielen Orten statt. FREILICH macht diese Gewalt nun sichtbar.

Unter www.linke-gewalt.info bietet FREILICH ab sofort eine Dokumentation linker Gewalt. Diese sachliche Aufarbeitung ist notwendig, damit ein öffentliches Bewusstsein für das ausufernde Problem Linksextremismus entstehen kann. Denn noch immer wird Linksextremismus von Verantwortungsträgern in Medien und Politik als „aufgebauschtes Problem“ verharmlost oder als „friedlicher Aktivismus“ geleugnet.

Einfacher Meldevorgang auf www.linke-gewalt.info

Linke Gewalt kein Einzelfall

Die Dokumentation linksextremer Übergriffe zeigt hingegen deutlich: Linksextremismus ist kein Einzelfall, sondern ein zunehmend gefährlicher Angriff auf Demokratie und Pluralismus. Politik und Medien müssen die überfällige Debatte um Ausmaß, Netzwerke und Maßnahmen führen. Auf der Seite wird ganz einfach Ort, Datum und Ziel der linken Gewalttat bekanntgeben. Experten verifizieren den Fall und schalten ihn bei Richtigkeit auf der Internetseite frei.

Die FREILICH Dokumentation linker Gewalt: Jahr, Art und Ziel

Gewalttaten nach Jahr, Art oder Ziel filtern

Kein Anschlag soll vergessen bleiben: Über mehrere Jahre lassen sich linke Gewalttaten nach Art und Ziel filtern und geografisch darstellen. Linke Gewalt findet täglich und in massivem Ausmaß statt. Durch die FREILICH-Dokumentation wird ihr Umfang greif- und fassbarer. Linke Gewalt kann so nicht mehr als „aufgebauschtes Problem“ verharmlost oder als „friedlicher Aktivismus“ geleugnet werden.

Das ganze Ausmaß linker Gewalt

 

Internetauftritt der Meldestelle: www.linke-gewalt.info

Facebook: https://www.facebook.com/linkeGewalt

Twitter: https://twitter.com/Linke_Gewalt


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