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Gesellschaft

Graz: Die neueröffnete Augartenbucht als Ort für die Naherholung

Monika Šimić

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Die Grazer Augartenbucht ist seit Freitag frei zugänglich und kann nun von den Bürgern der Stadt als Erholungsort genutzt werden.

Graz. – Der Bewegungsradius der Menschen in Österreich wird wieder größer, auch wenn die Coronavirus-Pandemie noch nicht ausgestanden ist. Dass die Menschen wieder vermehrt nach draußen gehen, merkt man auch in Graz. Denn am 14. April durften in ganz Österreich Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 400 Quadratmetern oder auch Baumärkte wieder öffnen. Natürlich lockte in den vergangenen Tagen auch das schöne Wetter ins Freie. Wer in Graz nun die Grünflächen der Stadt nutzen und die Sonne draußen genießen möchte, kann das seit Freitag zum Beispiel in der neu eröffneten Augartenbucht tun.

Neue „Freizeitoase“ in Graz

Die Baustellenzäune wurden mittlerweile weggeräumt, wodurch den Besuchern über eine flache Böschung ein direkter Zugang zur Mur ermöglicht wird. „Mit der Bucht wurde eine Freizeitoase mit direktem Zugang zum Wasser geschaffen, welche Raum zum Verweilen und Entspannen für die ganze Familie, zum Spielen für die Kinder, zum Sporteln, Lesen, sich Treffen etc. bietet“, so die Stadtregierung. „Es gibt kaum bessere Orte, um abzuschalten als am Wasser“, erklärte Bürgermeister-Stellvertreter Mario Eustacchio (FPÖ) via Facebook.

Es gibt kaum bessere Orte um abzuschalten als am Wasser!Die Grazer Augartenbucht ist ab heute eröffnet und ich wünsche…

Gepostet von Mario Eustacchio am Freitag, 17. April 2020

„Gerade in dieser herausfordernden Zeit merken wir, wie wichtig Flächen für Naherholung im urbanen Bereich sind. Durch die Augartenabsenkung ist es uns gelungen, eine nachhaltige Nutzung der Mur im Bereich des historischen Stadtkerns möglich zu machen und attraktive Räume direkt am Wasser zu schaffen“, sagte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP). Um den Menschen in Graz mehr Raum zum Spazieren, Laufen und kurzen Verweilen bieten zu können, habe man sich entschlossen, die Bucht sofort zu öffnen und zugänglich zu machen.

Kritik an Baumaßnahmen

An den baulichen Maßnahmen im Augartenpark gab es vor allem von den Grünen und der KPÖ Kritik. Sie wollten bei der Planung mehr Mitsprache jener Menschen, die den Augarten nutzten. Außerdem mussten für die Bucht Bäume gefällt und der Radweg verlegt werden.

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