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Kultur

Xavier Naidoo kann sich Zusammenarbeit mit Chris Ares vorstellen

Monika Šimić

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am

Der deutsche Sänger Xavier Naidoo war in den letzten Wochen wieder vermehrt in den Schlagzeilen. In einem Video erklärte er nun, dass er sich eine musikalische Zusammenarbeit mit dem rechten Rapper Chris Ares vorstellen könnte.

München. – Mitte März warf der deutsche TV-Sender RTL den bekannten Sänger Xavier Naidoo aufgrund seiner Äußerungen unter anderem zum Thema Political Correctness der Deutschen aus der Jury der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar”. Wie einige andere Akteure der rechten Szene äußerte sich der rechte Rapper Chris Ares nun ebenfalls zu diesem Thema und erklärte in einem Video, dass er sich „glasklar” auf die Seite von Naidoo stelle.

Naidoo bereits mit Ares in Kontakt

Er erklärt darin weiter, dass er es gut finde, dass sich die „Söhne Mannheims” gegen Rassismus stark machen. Gleichzeitig vermutet er aber, dass „sie nicht den Rassismus gegen Deutsche meinen, den es auch stark gibt”, so Ares. Natürlich gebe es auch eine Form des Fremdenhasses „in die andere Richtung”, was er gar nicht leugnen wolle. Ihm sei das aber alles „ein bisschen zu einseitig”. Die Musikgruppe würde sich damit jedenfalls „ins eigene Fleisch schneiden”, meint der Rapper.

Fans von Xavier Naidoo und Chris Ares können sich vielleicht sogar auf ein gemeinsames Projekt der zwei Musiker freuen. Denn in einem Livestream mit dem Youtuber „Digitaler Chronist” und auf die Frage hin, ob Naidoo Vertreter der patriotischen Musikszene kenne, antwortete der Sänger, dass er etwa mit Chris Ares in Kontakt stehe und in diesem Bereich musikalisch „alles möglich” sei.

Auftrittsverbot für Naidoo gefordert

In den letzten Wochen sah sich Naidoo wieder vermehrt Kritik ausgesetzt. Nachdem er in einem Lied Zeilen wie „Ihr seid verloren. Ihr macht nicht mal den Mund für euch auf. So nehmen Tragödien ihren Lauf. Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden. Sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden” oder „Weit und breit ist hier kein Mann, der dieses Land noch retten kann. Hauptsache es ist politisch korrekt – auch wenn ihr daran verreckt” gesungen und das Video im Internet veröffentlicht hatte, brach eine Welle der Empörung über ihn herein. Dem Ausschluss aus der DSDS-Jury folgten später auch Forderungen nach einem Auftrittsverbot. So brachte etwa der Fraktionssprecher der Grünen in Ladenburg (Baden-Württemberg), Maximilian Keller, einen Antrag gegen das Konzert von Xavier Naidoo ein, das am 15. August auf der Ladenburger Festwiese hätte stattfinden sollen.

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der aktuellen Verordnung, die Großveranstaltungen bis 31. August untersagt, wurde das Konzert auf einen noch unbekannten Termin verlegt.

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Kultur

Kritik an Absage: Dieter Nuhr stellt sich hinter Lisa Eckhart

Stefan Juritz

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Die Kabarettistin Lisa Eckhart darf bei einem Literaturfestival nicht auftreten. Für ihren Kollegen Dieter Nuhr ist das ein „Skandal”. Auf Facebook zeigt er sich „fassungslos” über die Absage der Veranstalter.

Die politisch unkorrekte österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart wurde vom „Harbour Front Literaturfestival” in Hamburg ausgeladen. Die Veranstalter hatten Sicherheitsbedenken wegen möglicherweise gewalttätigen Protesten der linken Szene (Die Tagesstimme berichtete). „Was für ein Skandal! Der Protestmob auf der Straße entscheidet also darüber, wer hier bei uns seine Kunst ausüben darf”, kritisierte der deutsche Kabarettist Dieter Nuhr daraufhin auf Facebook.

Nuhr: „Sie ist nur nicht links genug”

Seiner Ansicht nach müsse man nun „endlich” darüber diskutieren, was „Freiheit der Rede” heute noch bedeute. „Der linke und der rechte Mob wünscht sich offenbar nun eine Kunst, die linientreu den eigenen Ideologien folgt. Wer da nicht reinpasst, wird mundtot gemacht”, so Nuhr. Das „Auftrittsverbot” sei eine „klare Entscheidung” gegen die künstlerische Freiheit. Heute schrecke man selbst vor solch „totalitären Maßnahmen” nicht mehr zurück. „Dem muss entgegengesteuert werden. Die Absage macht mich fassungslos.”

Zudem verteidigte Nuhr seine Kollegin gegen Antisemitismus-Vorwürfe. „Sie steht als Künstlerin mit einer verstörenden Kunstfigur auf der Bühne, die eine Performance abliefert, die an Relevanz und Irritation nichts zu wünschen übrig lässt”, betonte er. Doch die Künstlerin Eckhart sei keine Antisemitin: „Sie ist nur nicht links genug.” Der Vorwurf des Antisemitismus sei „lediglich der perfide Versuch, eine politisch verdächtig eigenständig denkende Person zu diskreditieren”, betonte Nuhr.

Alf Poier zeigt Solidarität

Solidarisch zeigte sich indes auch der steirische Kabarettist Alf Poier. Einen Nachrichtenartikel über die Absage kommentierte er auf Facebook mit den Worten „Alles Gute Lisa!” und fügte ein Zitat aus seinem Programm „Humor im Hemd” hinzu: „Obwohl die Zeiten angeblich immer offener und toleranter werden, muss man immer mehr aufpassen, was man sagt! Früher hat man gelegentlich einen Regisseur gebraucht, wenn man auf die Bühne gegangen ist, heute braucht man einen Anwalt!”

Provokante Kabarettistin

Mit ihrem provokanten, zynischen und politisch unkorrekten Humor zählt die gebürtige Steirerin Lisa Eckhart aktuell zu den umstrittensten Kabarettisten im deutschen Sprachraum. Kritiker werfen ihr vor, in ihren Stücken rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen.

Ursprünglich hätte Eckhart am 14. September im Rahmen des „Harbour Front Literaturfestival” aus ihrem kommenden Buch „Omama” lesen sollen. Doch der Klub „Nochtspeicher”, wo die Lesung hätte stattfinden sollen, legte sich plötzlich quer. Wie interne Mails zeigen, sieht sich der Klub außerstande, die „Sicherheit der Besucher und der Künstlerin” zu gewährleisten. „Es ist unseres Erachtens sinnlos, eine Veranstaltung anzusetzen, bei der klar ist, dass sie gesprengt werden wird, und sogar Sach- und Personenschäden wahrscheinlich sind”, zitiert der Spiegel. Man habe aus der Nachbarschaft – „im bekanntlich höchst linken Viertel” – gehört, „dass sich der Protest schon formiert”.

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Kultur

Linker Druck: Kabarettistin Lisa Eckhart von Literaturfestival ausgeladen

Stefan Juritz

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Die Veranstalter haben massive Sicherheitsbedenken – sie befürchten gewalttätige Proteste aus der linken Szene. 

Hamburg. – Mit ihrem provokanten, zynischen und politisch unkorrekten Humor zählt die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart aktuell zu den umstrittensten Künstlern der Szene. Vor allem linke Kritiker werfen ihr vor, in ihren Stücken rassistische und antisemitische Klischees zu bedienen. Jetzt wurde die gebürtige Steirerin sogar vom „Harbour Front Literaturfestival” in Hamburg ausgeladen – aus Sicherheitsbedenken. Das geht aus aus internen Mails hervor, die dem Spiegel und der Welt vorliegen.

Mail-Verkehr: „Sach- und Personenschaden wahrscheinlich”

Eigentlich hätte Eckhart am 14. September im Rahmen des Festivals eine Lesung im „Nochtspeicher” halten sollen. Doch den internen Mails zufolge sieht sich der Klub außerstande, die „Sicherheit der Besucher und der Künstlerin” zu gewährleisten. „Es ist unseres Erachtens sinnlos, eine Veranstaltung anzusetzen, bei der klar ist, dass sie gesprengt werden wird, und sogar Sach- und Personenschäden wahrscheinlich sind”, zitiert der Spiegel aus dem Mail-Verkehr. Man habe aus der Nachbarschaft – „im bekanntlich höchst linken Viertel” – gehört, „dass sich der Protest schon formiert”.

Laut Spiegel-Bericht sei die Festivalleitung daraufhin mit der „Bitte” an Eckhart herangetreten, freiwillig auf eine Teilnahme zu verzichten. Dies habe die Kabarettistin jedoch abgelehnt.

Dieter Nuhr wegen Absage „fassungslos”

Kritik an der Absage kam kurz darauf vom deutschen Kabarettisten Dieter Nuhr. „Was für ein Skandal! Der Protestmob auf der Straße entscheidet also darüber, wer hier bei uns seine Kunst ausüben darf”, schrieb er auf Facebook. Man müsse nun „endlich” darüber diskutieren, was Freiheit der Rede heute noch bedeute. „Wer Lisa Eckart Antisemitismus vorwirft, muss entweder geistesgestört sein oder böswillig. Ich fürchte, bei einigen ist es eine Mischung aus beidem”, so Nuhr.

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Neue „Herr der Ringe”-Serie: Drei Filmfiguren sollen mit dabei sein

Stefan Juritz

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Die neue „Herr der Ringe”-Serie wird vielleicht schon nächstes Jahr auf „Amazon Prime” erscheinen. Darin sollen dann auch drei Figuren aus den erfolgreichen Filmen auftauchen.

Über die neue „Herr der Ringe”-Serie ist bislang nicht allzu viel bekannt. Fest steht jedenfalls, dass die Handlung im Zweiten Zeitalter von J.R.R. Tolkiens mythischer Fantasywelt spielt – also noch vor der „Herr der Ringe”-Trilogie und dem „Hobbit”. Es behandelt den Aufstieg und Fall des Dunklen Herrschers Sauron, der schließlich vom „Letzten Bündnis” aus Elben und Menschen besiegt wird. In diesem Zeitalter werden auch die Ringe der Macht geschmiedet und das Inselreich Númenor geht unter.

Elrond, Galadriel und Sauron

Die Macher der Serie halten sich noch sehr bedeckt über den Inhalt der Serie. Allerdings sollen laut Informationen von TheOneRing.net drei Figuren, die auch in der „Herr der Ringe”-Trilogie eine wichtige Rolle spielen, Teil der neuen Serie sein. Die Rede ist dabei vom Dunklen Herrscher Sauron und den beiden mächtigen Elben Elrond und Galadriel. Letztere unterstützte im Zweiten Zeitalter die Gründung des Elbenreichs Eregion und warnte die Elben vor Sauron, der sich dort in einer neuen Verkleidung einschlich. Elrond, der spätere Herr von Bruchtal, kämpfte wiederum im Krieg des Letzten Bündnisses ebenfalls gegen Sauron.

Wer die Figuren in der Serie spielen wird, ist hingegen noch unklar. Bisher bestätigten die Produzenten erst wenige Schauspieler, wobei man ihre Rollen noch nicht verriet. Laut Medienberichten sind fünf Staffeln geplant. Die erste Staffel wird demnach aus acht Episoden bestehen.

 


Weiterlesen:

Neue „Herr der Ringe”-Serie soll „Game Of Thrones” übertreffen (07.07.2019)

Herr der Ringe”-Serie: Schauspielerin fordert weiblichen Gandalf (04.10.2019)

Herr der Ringe”-Serie: Dreharbeiten starten im Februar (21.01.2020)

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