AfD - unsere Wirtschaft verteidigen
Werbung

‚Woke Capital‘

Unternehmen unterstützen auf Zuruf BLM-Proteste

In den sozialen Medien war kürzlich ein groteskes Schauspiel anzusehen. Denn patriotische Akteure konnten quasi wie in einem sozialen Experiment namhafte Firmen dazu bringen, ein Bekenntnis zum Zeitgeist abzugeben.

3 Minuten
<p>Symbolbild/Hintergrund (BLM in Vancouver, Kanada): GoToVan via <a href="https://www.flickr.com/photos/gotovan/49958357856">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>] (Bild zugschnitten) / Screenshots (4): Twitter / Collage: Die Tagesstimme</p>

Symbolbild/Hintergrund (BLM in Vancouver, Kanada): GoToVan via Flickr [CC BY 2.0] (Bild zugschnitten) / Screenshots (4): Twitter / Collage: Die Tagesstimme

Harrogate/Wien. – Am Anfang stand der unschuldige Tweet der rechten, britischen YouTuberin Laura Towler, die sich erfreut zeigte, dass ihre liebste Teemarke nicht zu den Unternehmen gehörte, welche die BlackLivesMatter-Proteste unterstützen. Plötzlich sah sich Yorkshire Tea, das zur Firma „Taylors of Harrogate“ gehört,  aber zu einer Distanzierung genötigt – und die Kuriositäten begannen.

Teefabrikant will treue Kundin nicht mehr

Unter dem Ausgangsbeitrag Towlers kommentierte Yorkshire Tea: „Bitte kaufe unseren Tee nicht mehr. Wir nehmen uns etwas Zeit, uns weiterzubilden und die richtigen Maßnahmen zu planen, bevor wir kommentieren. Wir stellen uns gegen Rassismus.“ Sowohl der Ausgangstweet als auch die Antwort gingen viral und die Debatte um das ‚Teagate‘ war in Großbritannien in den Twitter-Trends. Auch mehrere etablierte Medien einschließlich der BBC griffen die Geschichte auf – und bejubelten die Firma.

Sellner entlockt Firmen eine Stellungnahme

Kurz darauf entschloss sich dann Martin Sellner, bekannt für seine langjährige leitende Funktion bei den Identitären, eine ähnliche Reaktion auch aus heimischen Unternehmen zu bekommen. Und siehe da: er wurde nicht enttäuscht. Mehrere Firmen sprangen auf die Provokation an und agierten genau so, wie der patriotische Influencer es erwartet hatte. Einzig der Tiergarten Schönbrunn hatte auf seine Anfrage bis Freitagnachmittag nicht reagiert.

Sowohl der Waffelhersteller Manner als auch der Essenslieferant Mjam.at und der Schreibwarenfabrikant Jolly distanzierten sich aber von der vermeintlichen politischen Instrumentalisierung – und erklärten ihre Unterstützung für #BlackLivesMatter. Dabei reaktivierte etwa Jolly nach drei Jahren plötzlich seinen Twitter-Account für das Statement und der Standard schrieb einen Jubel-Artikel für Manner.


Wir schreiben aus Überzeugung!
In Zeiten von einheitlichem Mainstream, Falschmeldungen und Hetze im Internet ist eine kritische Stimme wichtiger denn je. Ihr Beitrag stärkt FREILICH und ermöglicht ein inhaltsvolles rechtes Gegengewicht.

 

Sie wollen ein politisches Magazin ohne Medienförderung durch die Bundesregierung? HIER gibt es das FREILICH Magazin im Abonnement: www.freilich-magazin.at/#bestellen

 

Cover der Freilich-Ausgabe #10
FREILICH Nr. 12 erschienen!
Lockdown, politische Radikalisierung und Untergang des Abendlandes: Da kommt ganz schön was zusammen. Doch mit der Gefahr wächst das Rettende auch. Warum widerständiges Dasein so wichtig ist, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren