Freilich-Studie über die „Grünen“ veröffentlicht!Mehr erfahren 

Die neue Ausgabe des Freilich-Magazins ist erschienen.

Weniger Soldaten

Trump bestätigt Truppenabzug aus Deutschland

Künftig sollen nur noch 25.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert bleiben. Trump begründet die Maßnahme mit den seiner Ansicht nach zu niedrigen Verteidigungsausgaben der Bundesrepublik.

2 Minuten Lesezeit
<p>Bild (Trump 2015): Gage Skidmore via <a href="https://www.flickr.com/photos/gageskidmore/16652895246">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Bild (Trump 2015): Gage Skidmore via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Washington, D.C. – Bereits in seinem Wahlkampf versprach der amtierende US-Präsident Donald Trump, amerikanische Truppen von deutschem Boden abzuziehen. Nun lässt er zumindest teilweise Taten folgen.

Künftig noch immer 25.000 US-Soldaten in Deutschland

Allzu groß fällt der Abzug jedoch nicht aus. So sollen noch immer 25.000 amerikanische Soldaten in der Bundesrepublik stationiert bleiben. Laut „n-tv“ sind derzeit rund 35.000 US-Soldaten in Deutschland. Hinzu kommen mehrere Tausend zivile Mitarbeiter der Streitkräfte sowie des Verteidigungsministeriums.

Trump verwendete den Truppenabzug bereits in seinem Wahlkampf als zentrales Thema. Konkret auf Deutschland bezogen meinte der US-Präsident, die Bundesrepublik sei bei der NATO mit „Milliarden von Dollar“ verschuldet. Aufgrund der „riesigen Kosten“ für die Vereinigten Staaten sollen die Truppen nun nach Hause kommen.

Kritik an Abzug von Peter Beyer (CDU)

Peter Beyer, der deutsche Koordinator für transatlantische Beziehungen, kritisierte den Abzug. Wie die „Tagesschau“ berichtet, gab er an, dass der Abzug „die Säulen der transatlantischen Beziehungen erschüttern“ würde.

Die deutsche Botschafterin Emily Haber betonte indes in einer Sitzung des Council on Foreign Relations, dass die amerikanischen Soldaten nicht auf bundesdeutschem Boden stationiert seien, um Deutschland zu beschützen, sondern um die „transatlantische Sicherheit zu verteidigen“.

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren