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Technik

Facebook löscht mehrere Antifa-Gruppen

Monika Šimić

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Zuletzt hatte US-Präsident Donald Trump Antifa-Gruppen als Drahtzieher jüngster Plünderungen in amerikanischen Städten bezeichnet.

Aktuell löschen Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter zahlreiche Konten von ihren Plattformen. Darunter sind jedoch nicht nur Profile, Gruppen und Seiten von Verschwörungsideologen der QAnon-Bewegung, sondern generell auch Bewegungen, die zu Unruhen aufrufen.

Gruppen gelöscht und Inhalte eingeschränkt

Facebook sehe Bewegungen, „die Gewaltakte befürworten, die zeigen, dass sie Waffen haben und andeuten, dass sie diese auch einsetzen würden“, erklärte das Online-Netzwerk. Insgesamt habe man 980 Gruppen entfernt, wovon einige mit dem Namen „Antifa“ in Verbindung gebracht werden konnten, wie es hieß. Zudem seien 1.400 Hashtags eingeschränkt worden, die mit der militanten linken Szene in Verbindung gebracht werden können, wie die Washington Times berichtet. Facebook kündigte auch an, dass sie künftig strikter gegen militante Gruppen vorgehen wollen. Die dahingehende Anpassung der Gemeinschaftsstandards sei bereits in Arbeit, wie das Unternehmen mitteilte.

Strikteres Vorgehen angekündigt

„Wir erweitern die Punkte ‚Gewalt und kriminelles Verhalten‘ unserer Gemeinschaftsstandards, die sich an Organisationen und Bewegungen richten, die nachweislich ein erhebliches Risiko für die öffentliche Sicherheit darstellen, jedoch noch nicht die strengen Kriterien erfüllen, um als gefährliche Organisation eingestuft und von der Plattform entfernt werden zu können“, hieß es in einer Erklärung von Facebook. Sofern Inhalte nicht gegen irgendwelche anderen Richtlinien verstoßen, werde das Soziale Netzwerk Nutzern aber auch weiterhin erlauben Inhalte zu teilen, die mit betreffenden Bewegungen in Verbindung stehen. Jedoch sollen ihre Möglichkeiten, sich auf der Plattform organisieren zu können, eingeschränkt werden.

Weitere Beschränkungen

Mit diesem Schritt will die Plattform den Organisationen auch ihrer Finanzierung und den Möglichkeiten, neue Mitglieder anzuwerben, einen Riegel vorschieben. So wurden nicht nur Konten gelöscht, sondern auch Funktionen wie das Schalten von Anzeigen oder das Bewerben von Inhalten deaktiviert. Zudem erschwert es Facebook den betreffenden Bewegungen durch eine Herabstufung im Ranking via Suchfunktion gefunden zu werden.

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