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„Für Lina“

Erneuter linksextremer Brandanschlag in Leipzig

Eine ganze Kette von linksextremen Brandanschlägen durchzieht seit einigen Wochen die Bundesrepublik. Nun gab es wieder einen in der Szene-Hochburg Leipzig.

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<p>Symbolbild: Christoph Scholz via <a href="https://www.flickr.com/photos/140988606@N08/28411573033">Flickr</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Christoph Scholz via Flickr [CC BY-SA 2.0] (Bild zugeschnitten)

Leipzig. – Mehrere Transporter der Autovermietung „Avis“ sind in der Nacht zu Mittwoch angezündet worden. Laut Polizeimitteilung brannten zwei davon vollständig aus, zwei andere erlitten schwere Schäden und ein fünfter leichte Schäden. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Bekennerschreiben auf linksextremer Homepage

Die mutmaßlichen Täter veröffentlichten wenig später ein Bekennerschreiben auf einem linksextremen Szeneportal. „Unsere Genossin Lina sitzt immer noch in Haft. Darüber sind wir wütend und haben deshalb heute Nacht ein paar Wagen einer Autovermietung angezündet“, heißt es darin. „Lasst sie endlich frei!“, forderten die mutmaßlichen Täter.

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Die erwähnte Lina E. sitzt derzeit wegen der Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung in Untersuchungshaft. Seither kommt es immer wieder zu Solidaritätsaktionen der sich radikalisierenden Szene.

Am Mittwochabend zog eine Spontan-Demo für ihre Freilassung durch Leipzig. Die Teilnehmer – rund 30 bis 50 Personen – hatten Baustellenschilder sowie Absperrungen als Blockaden gegen die Polizei benutzt. Nun ermittelt das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum.

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