Folge uns auch auf Telegram!Zum Telegram-Kanal 

Kaufe im Freilich-Buchladen

147 Verhaftungen

Corona-Grenzkontrollen wirken gegen Kriminalität

Dass Grenzen ganz schnell geschlossen werden können, wenn der politische Wille dazu existiert, zeigte erneut die Corona-Krise. Eine AfD-Anfrage legt nun offen, was die die Resultate der Polizei nach zwei Monaten Grenzkontrollen sind.

2 Minuten Lesezeit
<p>Symbolbild: Pixabay</p>

Symbolbild: Pixabay

Berlin. – 147 Fahndungstreffer von per Haftbefehl gesuchten Personen und 1.256 unerlaubte Einreisen, das ist die Bilanz der Bundespolizei vom 14. Februar bis zum 14. April nach Kontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze. Dazu kommen zahlreiche registrierte Straftaten, die dank der Grenzkontrollen entdeckt werden konnten. Allein 80 Waffen- und elf Sprengstoffdelikte befinden sich darunter, daneben Eigentums-, Raub- und Drogendelikte sowie Urkundenfälschungen und Steuerstraftaten.

Das zeigte eine Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage des AfD-Abgeordneten Leif-Erik Holm. Rund 800.000 Personen wurden in den zwei Monaten kontrolliert, dabei wurden auch 37.131 Verstöße gegen die Test- und Nachweispflicht sowie 68.119 Fälle fehlerhafter oder ganz fehlender digitalen Anmeldung der Einreise festgestellt.

Holm: „Grenzkontrollen sind wichtig“

Holm sieht das Ergebnis als ein Beleg für die Notwendigkeit von Grenzkontrollen. „Die Zahlen beweisen wieder einmal, wie wichtig Grenzkontrollen für die innere Sicherheit sind. Fast 150 vollstreckte Haftbefehle und mehr als 2.100 registrierte Straftaten, darunter illegaler Waffenbesitz und hunderte illegale Einreisen, machen deutlich, welche Gefahr von grenzüberschreitender Kriminalität ausgeht“, sagte er der „Jungen Freiheit“. Würde man die Zahlen auf das gesamte Bundesgebiet und alle Außengrenzen hochrechnen werde schnell klar, „wie groß das wirkliche Kriminalitätsausmaß ist, das mit dem Wegfall der Grenzkontrollen verbunden ist“. Dazu kommt die Abschreckungswirkung der Kontrollen. Dabei gibt Holm auch folgendes zu bedenken: „Wer illegal einreist, wird sich wahrscheinlich auch nicht zum Kaffeekränzchen bei Tante Erna in Deutschland aufhalten. Die Kriminalität, die mit den illegalen Einreisen zusätzlich in unser Land schwappt, wird mit bestenfalls punktuellen Schleierfahndungen kaum verhindert.“

Mit Blick auf die umstrittene Corona-Politik der Regierung sagte er weiter: „Anstatt unsere Innenstädte abzuriegeln, wäre es besser, wir würden die grenzüberschreitende Kriminalität auch direkt an der Grenze eindämmen. Das ist gut angelegtes Geld, schafft mehr Sicherheit und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität.“

Cover der Freilich-Ausgabe #10
Freilich Nr. 11 "Schlecht gerüstet" erschienen!
Der Soldat allein ist längst kein freier Mann mehr. Und um den Zustand der heimischen Armeen steht es schlecht. Dabei drohen uns immer mehr Gefahren. Wie die Zukunft des Krieges aussieht und ob wir dafür gerüstet sind, lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des FREILICH Magazins.
Jetzt abonnieren