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EU-Kommission plant Aus für Verbrennungsmotoren ab 2035

Geht es nach dem Willen der EU-Kommission, sollen bereits 2035 keine Autos mit klassischem Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden. Im Gegenzug nimmt man Milliarden für den Ausbau von Elektroladestationen in die Hand.

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Symbolbild (CC0).

Brüssel. – Nach einem am Mittwoch präsentierten Vorschlag der EU-Kommission sollen ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. Das bedeutet das Aus für die herkömmlichen Benzin- und Dieselautos in Europa. Teil des Plans ist auch eine sogenannte Überprüfungsklausel, wonach alle zwei Jahre analysiert werden soll, wie weit die Hersteller bei der Umsetzung bereits sind.

Ein erster großer Prüfbericht soll 2028 folgen, darauf aufbauend könne das Datum 2035 theoretisch noch verschoben werden. Weiter sieht der Vorschlag vor, dass die Emission von Treibhausgasen durch Neuwagen bis 2030 um 55 Prozent bis 2021 sinken soll. Sofern ein Hersteller sich nicht an die Vorgaben halte, drohen ihm Strafen.

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Im Gegenzug sollen mehr Ladestellen für Elektroautos gebaut werden, auf den großen Hauptverkehrsstraßen in der EU soll alle 60 Kilometer eine solche existieren. Der Ausbau wird nach Schätzungen der Kommission 15 Milliarden Euro kosten. Das EU-Parlament und die Mitgliedsländer müssen dem Vorschlag noch zustimmen.

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