Die Allianz – Skizze eines Machtprojekts

Antikapitalismus als Kernthema der Linken – das war einmal. Schon seit Jahrzehnten erfolgt die immer weitergehende Transformation der einst sozialistischen Linken zu ihrer heutigen liberalen Version.

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Eine Leserrezension

„Wokes“ Kapital und identitätspolitische Linke sind schon lange keine Gegensätze mehr, sondern eine Allianz. „Die Allianz“ heißt deswegen auch nicht umsonst der Titel des 73. Kaplakenbands des neurechten Antaios-Verlags aus Schnellroda. Darin geht der Psychoanalytiker und Dozent Leon Wilhelm Plöcks den gemeinsamen Wurzeln und Vordenkern der für viele immer noch neuen Verbindung auf die Spur.

Enthüllungen über die ÖVP

Thematisiert wird dabei auch, wieso ihre Vertreter einerseits Demokratie und Toleranz für sich in Anspruch nehmen, gleichzeitig aber immer repressiver auftreten und es zu einer diktatorischen Tendenz kommt. Anhand Herbert Marcuses Begriff und Begründung der „repressiven Toleranz“ wird der scheinbare Anachronismus offengelegt und damit gerade auch die geistigen Grundlagen der immer größere Repression der letzten Jahre zur Sicherung der Herrschaft verständlich gemacht.

Während spätestens nach Sahra Wagenknechts neuem Buch die Debatte innerhalb der Linken weiter anhält, finden sich hier von „rechts“ wichtige Argumente für den Diskurs, die gleichzeitig den seit Jahrzehnten laufenden Prozess verständlicher machen.

Leon Wilhelm Plöcks: „Die Allianz“ HIER bestellen.

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