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Berliner Senat will Afghanen aufnehmen

Das Land Berlin hat sich zur Aufnahme von Afghanen bereit erklärt. Am Dienstag wird der Berliner Senat darüber beraten.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2016-12-08_Andreas_Geisel_by_Sandro_Halank.jpg" title="via Wikimedia Commons">Sandro Halank, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0</a> / <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA</a></p>

Berlin. – Das Land Berlin hat sich bereits zur Aufnahme eines Kontingents von Asylbewerbern bereit erklärt. Gegenüber dem „Tagesspiegel“ kündigte Innensenator Andreas Geisel an, Berline würde gemeinsam mit anderen Bundesländern ein Kontingent von Menschen aufnehmen, die sich in Afghanistan für den Aufbau der Demokratie eingesetzt hätten. Es brauche dringend eine Entscheidung auf Bundesebene. Wie der „Tagesspiegel“ berichtet, wird sich der Berliner Senat am Dienstag konkret mit der Aufnahme von Afghanen beschäftigen.

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sprach sich für eine schnelle Unterbringung von Afghanen in Berlin aus. „Die Bilder aus Kabul sind erschütternd. Mich macht es fassungslos, wie die Bundesregierung tatenlos dem Vormarsch der Taliban zugeschaut hat“, sagte sie dem „Tagesspiegel“. Grünen Spitzenkandidatin Bettina Jarasch forderte wiederum: „Berlin muss dem Bund ein Angebot machen, im Rahmen des deutschen Handelns ein Kontingent Flüchtlinge aufzunehmen.“

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Ähnliches war auch aus Kreisen der Linkspartei zu vernehmen. „Deutschland sollte in der EU jetzt sehr offensiv für ein europäisches Aufnahmeprogramm für afghanische Geflüchtete werben“, forderte etwa Linken-Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow. Ein Sondervisa-Programm für Afghaninnen fordert wiederum die FDP.

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