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„Kerkermeister Kurz“

Eustacchio rechnet mit 5-Punkte-Plan ab

Nach Ansicht des Grazer FPÖ-Spitzenkandidaten Mario Eustacchio offenbart der am Montag präsentierte Fünf-Punkte-Plan von Sebastian Kurz die „Auswüchse der Corona-Diktatur“.

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<p>Foto: © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen.</p>

Foto: © Parlamentsdirektion / Thomas Jantzen.

Graz/Wien. – Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat am Montag seinen Fünf-Punkte-Plan für den Herbst präsentiert. „Die Zeit der Lockdowns ist vorbei“, erklärte Kurz auch im ORF-Sommergespräch. Allerdings nur für Geimpfte: Denn sollte es noch Einschränkungen geben, dann werden diese nur noch für Ungeimpfte gelten, kündigte der Bundeskanzler an. Beispielsweise könne er sich vorstellen, dass die Nachtgastronomie und Großveranstaltungen lediglich für Geimpfte offen bleiben. Außerdem kündigte der ÖVP-Chef an, die 3-G-Kontrollen zu verschärfen, um damit auch stärker gegen gefälschte Impfzertifikate vorzugehen. Überhaupt will Kurz die Impfbereitschaft möglichst erhöhen und die Auffrischungsimpfungen vorantreiben. Statt der Sieben-Tage-Inzidenz soll die Belegung der Intensivbetten neuer Leitindikator der Corona-Politik sein. Die Schulen sollen laut Angaben von Kurz geöffnet bleiben.

Eustacchio warnt vor „1-G-Regime“

Besonders die Aussagen zum steigenden Druck auf Ungeimpfte sorgen für harsche Kritik vom Grazer Vizebürgermeister Mario Eustacchio. Der FPÖ-Politiker sieht die Warnungen seiner Partei vor einer Impfpflicht bestätigt: „Es offenbart sich das, wovor wir Freiheitliche seit Monaten eindringlich warnen. Nun hat Kurz sogar noch einen draufgelegt. Aus der Impfpflicht durch die Hintertür ist eine Impfpflicht durch die Eingangstüre geworden. In welch einer Zeit leben wir, dass die Bundesregierung rund 40 Prozent der Bevölkerung droht, sie wegzusperren?“, kritisiert Eustacchio in einer Aussendung.

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Als „noch verwerflicher“ bezeichnet der FPÖ-Spitzenkandidat zur kommenden Gemeinderatswahl, dass Kurz betont habe, dass es keine generelle Impfpflicht geben werde, gleichzeitig aber die Österreicher durch verstärkte Kontrollen in ein „1-G-Regime“ treibe. „In unserem Land hat es seit Ende des Zweiten Weltkrieges noch nie solche Einschränkungen gegeben. Noch nie wurden gesunde Menschen eingesperrt, verfolgt und vom gesellschaftlichen Leben derart ausgeschlossen wie unter Türkis-Grün. Wir Freiheitliche werden mit aller Kraft für die Freiheit aller Österreicher kämpfen, um die Pläne des Kerkermeisters Kurz zu Fall zu bringen“, kündigte Eustacchio an. Jeder Einzelne müsse selbst entscheiden dürfen, ob er sich impfen lasse oder nicht.

Zuvor hatte bereits der Grazer FPÖ-Klubobmann Armin Sippel scharfe Kritik an Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) geübt. Dieser hatte in einem Interview Verständnis dafür gezeigt, „dass über kurz oder lang unterschieden werden muss, wer geimpft ist und wer einfach nicht will“ (TAGESSTIMME berichtete).

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