Wegen fehlender CoV-Impfung

United Airlines entlässt fast 600 Mitarbeiter

„Dies war eine unglaublich schwierige Entscheidung“, sagt die Unternehmensleitung, aber es gehe um den Schutz aller.

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<p>Symbolbild: Maschine der United Airlines / Bild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:N24976@PEK_(20200421150836).jpg">N509FZ</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild: Maschine der United Airlines / Bild: N509FZ, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons (Bild zugeschnitten)

Chicago. – Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat beschlossen, jene Mitarbeiter, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen und keine gesundheitliche oder regligiöse Ausnahmegenehmigung für diese Entscheiung vorlegen können, zu entlassen. Nun müssen fast 600 Mitarbeiter gehen.

Impfung als Einstellungsvoraussetzung

„Dies war eine unglaublich schwierige Entscheidung, aber die Sicherheit unseres Teams hatte für uns immer oberste Priorität“, teilen Unternehmenschef Scott Kirby und Präsident Brett Hart den Mitarbeitern zu der Entscheidung mit. Die betroffenen Mitarbeiter könnten ihren Arbeitsplatz nur dann retten, wenn sie sich vor dem offiziellen Kündigungsgespräch impfen lassen, hieß es. Die Impfung werde künftig eine Einstellungsvoraussetzung für neue Beschäftigte sein, kündigte ein Unternehmenssprecher an. Die Fluggesellschaft plane, in den nächsten Jahren etwa 25.000 neue Mitarbeiter einzustellen.

Enthüllungen über die ÖVP

Impf-Regelung gilt seit Dienstag

United Airlines war Anfang August die erste US-Fluggesellschaft, die Covid-19-Impfungen für alle inländischen Beschäftigten vorschrieb. Bis zu diesem Montag wurde der Nachweis der Impfung verlangt. Seit Dienstag gilt die Impfpflicht für sämtliche der rund 67.000 Beschäftigten in den USA. Rund 2.000 Mitarbeiter hätten aus medizinischen oder religiösen Gründen eine Ausnahme beantragt, teilte das Unternehmen mit.

Die Fluggesellschaft hatte geplant, Mitarbeiter, die eine religiöse Ausnahmegenehmigung erhalten haben, ab dem 2. Oktober in einen vorübergehenden, unbezahlten Urlaub zu schicken. Aufgrund einer Klage, die diese Politik anfechtet, wurden die Pläne aber zumindest bis zum 15. Oktober auf Eis gelegt. Eine Sprecherin des Unternehmens sagte zudem, dass man auch von den Studenten ihrer Pilotschule verlangen werde, sich impfen zu lassen.

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