Grundschulen

CDU-Integrationspolitiker warnt vor Islamismus

Es brauche schon an den Grundschulen dringend präventive Maßnahmen gegen Islamismus, meint der CDU-Politiker Ismail Tipi: „Es ist 5 vor 12“.

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<p>Bildquelle: Pixabay</p>

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Wiesbaden. – Der türkischstämmige Integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im hessischen Landtag, Ismail Tipi, hat auf Twitter vor Islamismus an Grundschulen gewarnt. „Es ist 5 vor 12, wenn Kinder in der Grundschule Lehrern drohen, im Kunstunterricht Dschihadisten zeichnen, als Berufswunsch ‚Gotteskrieger‘ angeben. Wenn wir nicht rechtzeitig handeln, werden wir mit einer neuen Generation von Dschihadisten in Zukunft mehr Probleme haben als heute“, twitterte Tipi am Montag.

Tipi fordert präventive Maßnahmen

„Wir befinden uns an einem Scheidepunkt“, so der CDU-Politiker weiter. Wenn schon in der Grundschule islamistische Ansichten vertreten werden würden und die Lehrer es mit Drohungen zu tun hätten, würde dies nicht nur Angst machen, sondern auch dazu führen, dass „sich die Lehrer zurückziehen, vorsichtiger werden und manche Themen nicht mehr ansprechen“. Tipi fordert deshalb schon in der Grundschule präventive Maßnahmen einzusetzen, „auch um die freie Entfaltung auf Grundlage unserer Demokratie zu ermöglichen und der Entstehung einer Parallelgesellschaft entgegenzuwirken“.

Enthüllungen über die ÖVP

Viele Kinder in salafistischen Familien würden von klein auf mit der Ideologie der Scharia aufwachsen. Wenn sie bereits in so jungen Jahren mit diesem Werteverständnis indoktriniert würden, dann dürfe man das nicht ignorieren oder als harmlos abtun, findet der CDU-Politiker, der weiter mahnt: „Wenn Kinder mit dieser kranken Ideologie der Salafisten aufwachsen, lassen sie meist keine anderen Ansichten mehr zu und es wird sehr schwer sie wieder auf den Boden unseres Wertefundaments und unserer Demokratie zurückzuholen.“

Warnhinweise auch an deutschen Schulen

Wie eine zunehmende Islamisierung und Radikalisierung aussehen kann, zeigte nicht zuletzt unser Nachbarland Frankreich im vergangenen Jahr. Hier wurde der Geschichtslehrer Samuel Paty auf offener Straße brutal ermordet. Er hatte seinen Schülern im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt. Daraufhin soll der Lehrer Drohungen erhalten haben, bevor er schließlich, nur wenige Meter von seiner Schule entfernt, enthauptet wurde.

Aber auch an deutschen Grundschulen können teilweise beunruhigende Tendenzen ausgemacht werden. So machte beispielsweise die Berliner Christian-Morgenstern-Schule letztes Jahr im Zusammenhang mit der Ermordung Patys negative Schlagzeilen. Ein elfjähriger muslimischer Schüler hatte seiner Deutschlehrerin vor der gesamten Klasse gedroht, sie zu enthaupten. Anlass hierfür war offenbar ein anstehendes Elterngespräch. In Hamburg verteidigten Schüler nach einer Schweigeminute für Paty die Ermordung des Lehrers.

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