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Brisante Studie zeigt Religionsstreit an Neuköllner Schulen

Neukölln ist bundesweit als Problemviertel bekannt: Islamische Parallelgesellschaften, arabische Clans und Kriminalität bringen den Berliner Stadtteil immer wieder in die Schlagzeilen. Nun schildert eine neue Studie die Situation an den Neuköllner Schulen.

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<p>Symbolbild: By DALIBRI (Own work) [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">CC BY-SA 3.0</a>], <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AGrundschule_Haus_St_Marien_Neumarkt_-_Klassenzimmer_16.JPG">via Wikimedia Commons</a></p>

Symbolbild: By DALIBRI (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Berlin. – „Bestandsaufnahme konfrontative Religionsbekundungen in Neukölln“, hinter diesem eher bürokratischen Titel versteckt sich ein brisanter Inhalt. Konkret geht es um die Dauerthemen der muslimischen Parallelgesellschaft und deren fehlende Integration in dem über die Grenzen Berlins hinaus bekannten Stadtteil.

Für die Bestandsaufnahme wurden an zehn Neuköllner Schulen Schulleiter, Sozialarbeiter und Erzieher befragt. Sowohl die Teilnehmer als auch die Schulen sind anonymisiert. „Alle befragten Schulen (bis auf eine) liegen in immer stärker sozial segregierten Einzugsgebieten. Die Kinder kommen zu deutlich über 90 Prozent aus Familien mit nicht deutscher Herkunftssprache, meist muslimisch“, heißt es dort unter anderem. Die Lehrkräfte können von steigendem Einfluss von Koranschulen und Moscheen berichten, aber auch von unverhohlener Feindschaft vieler Schüler gegen sie. Auch über religiöses Mobbing und von Druck auf weniger religiöse Schüler und Lehrer berichten die Befragten. „Also eigentlich ist der Zug abgefahren. Ich mache mir um unsere Gesellschaft Sorgen, weil auch viele es immer noch nicht begriffen haben“, lautet das bittere Fazit einer Lehrerin.

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