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Energie-Preise

Freiheitliche Wirtschaft fordert spürbare Entlastungen

Der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft (FW), Matthias Krenn, erwartet nach dem Energie-Gipfel der Bundesregierung wirksame und spürbare Entlastungen für Unternehmer und Privathaushalte.

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<p><a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Krenn_Matthias.jpg">WIPAmedia</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

WIPAmedia, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Wien. – „Der Wirtschaftsstandort Österreich ist durch die hausgemachte Energiepreis-Explosion massiv gefährdet. Die Bundesregierung muss jetzt gegensteuern“, forderte FW-Obmann Krenn in einer Aussendung.

Das Ausreden der hohen Preise auf den Ukraine-Krieg lässt der FW-Bundesobmann nicht gelten und verweist dabei auch die Nachbarländer Ungarn und Slowakei, wo man für den Liter Treibstoff um rund 50 Cent weniger zahle. Außerdem fragt Krenn, was der Ukraine-Krieg mit dem Strom zu tun habe, den der Verband zu 100 Prozent aus heimischer Wasserkraft gewinne. Weiters würden die heimischen Energie-Versorger „Rekordgewinne“ schreiben. „Hier werden die Preise künstlich in die Höhe getrieben. Offenbar schaut man, wieviel die dummen Österreicher zu zahlen bereit sind und geht mit den Preisen an die Grenze des Erträglichen. Den Leuten erst einen Euro wegnehmen und ihnen dann 20 Cent zurückgeben, wird zu wenig sein“, fordert Krenn rechte Lösungen.

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Krenn rechnet damit, dass sich die Preise für Treibstoff, Strom und Gas auf hohem Niveau einpendeln und sowohl Wirtschaft und Haushalte massiv belasten werden. „Nach den zwei Jahren der Corona-Maßnahmen, Lockdowns, Rohstoffmangel und Facharbeiterschwund hat den Unternehmern das gerade noch gefehlt.“

Entlastungen für Haushalte

Auch die Haushalte müssen deutlich entlastet werden; Krenn kenne Fälle, wo Mitarbeiter gekündigt hätten, weil sie sich das Pendeln in die Arbeit nicht mehr leisten können. „Dass der Wirtschaft jetzt auch noch die Mitarbeiter wegbrechen, birgt immensen Zündstoff!“, warnt der FW-Obmann.

Die Freiheitliche Wirtschaft fasst ihre Forderungen an die Bundesregierung zusammen, um die Energie-Krise abzufedern:

  • Ersatzloses Streichen der für 1. Juli geplanten CO2-Bepreisung
  • Erhöhung von Kilometergeld und Pendlerpauschale
  • Temporäres Aussetzen bzw. Senken der MÖSt. und MWSt. auf Treibstoff, Strom und Gas
  • Ausbau der kostenlosen Energie-Beratungen für Wirtschaftstreibende
  • Erhöhung der Förderungen anstatt neuer Hürden beim Umstieg auf erneuerbare Energien für Unternehmen und Haushalte

„Der Wirtschaftsstandort Österreich ist eine Symbiose aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Bundesregierung muss für beide Interessensgruppen wieder ein Umfeld der Rentabilität schaffen, um das seit Jahrzehnten bestehende Gleichgewicht halten zu können. Da die größten Energieanbieter in der Hand von Bund und Ländern sind, kann ihr das nur schwerfallen, wenn sie keine Lösungen schaffen will“, so Krenn.

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