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FPÖ will mit „Bürgerkandidat“ in Rennen um Hofburg einsteigen

FPÖ-Chef Herbert Kickl nennt Bundespräsident Alexander Van der Bellen einen „Systemkandidaten“. Die Freiheitlichen wollen deshalb bei der kommenden Wahl im Herbst einen „echten Bürgerkandidaten“ aufstellen.

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<p>Symbolbild (Präsidentschaftskanzlei / Leopoldinischer Trakt der Hofburg): Simon Legner via <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Präsidentschaftskanzlei_Wien_(20190615_172502).jpg">Wikimedia Commons</a> [<a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en">CC BY-SA 4.0</a>] (Bild zugeschnitten)</p>

Symbolbild (Präsidentschaftskanzlei / Leopoldinischer Trakt der Hofburg): Simon Legner via Wikimedia Commons [CC BY-SA 4.0] (Bild zugeschnitten)

Wien. – Bundespräsident Alexander Van der Bellen wird laut mehreren Medienberichten am Sonntag seine Kandidatur für die Bundespräsidentschafts-Wahl im Herbst offiziell bekannt geben. Die FPÖ hat nun angekündigt, einen Gegenkandidaten aufzustellen.

Kritik an Van der Bellen

FPÖ-Chef Herbert Kickl sparte in einer Aussendung nicht mit Kritik am amtierenden Bundespräsidenten: „Mit Alexander Van der Bellen haben wir einen schläfrigen Bundespräsidenten, der keinesfalls für alle Österreicher da ist. Er hat immer dann geschwiegen, wenn Grund- und Freiheitsrechte von der Regierung beschnitten wurden. Das ist eines Staatsoberhauptes unwürdig. Er hat damit aber bewiesen, dass er ein ‚Systemkandidat‘ ist“, so Kickl. Es brauche einen „frischen und mobilen“ Bundespräsidenten, der für alle Österreicher da ist und nicht zulässt, dass die Grund- und Freiheitsrechte der Menschen beschnitten werden.

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„Es braucht jemanden, der als Bundespräsident an der Seite der Bürger steht – einen echten ‚Bürgerkandidaten‘ also“, kündigte Kickl an. Einen konkreten Namen nannte er jedoch nicht.

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