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Statt „Pride Month“

FPÖ Wien ruft Juni zum Familienmonat aus

Seit gestern und noch bis 12. Juni findet in Wien – von der öffentlichen Hand kräftig subventioniert – die „Vienna Pride“ als Abart des LGBT-„Pride Month“ statt. Der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp kritisierte die Prioritäten der Wiener Stadtregierung und plädiert dafür, den Monat stattdessen als „Family Month“ zu etablieren. Denn gerade die heimischen Familien sind aktuell leidgeprüft.

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<p>Symbolbild: Freepik</p>

Symbolbild: Freepik

Wien. – Nepp begründet seinen Vorstoß so: „Gerade die Familien werden von der Teuerungswelle besonders hart getroffen. Leider werden die Leistungen der Familien von den Systemparteien SPÖ und ÖVP nicht honoriert und besonders die hart arbeitenden Eltern und deren Kinder im Stich gelassen. Viele Väter und Mütter müssen mittlerweile mehrere Jobs annehmen, um sich die Miete und Lebensmittel leisten zu können.“ Er will sich im Juni nun verstärkt für Familien stark machen.

Entlastungs- & Unterstützungsoffensive für Familien

Es sei daher „Zeit dafür, den Familien nicht nur mit salbungsvollen Worten Anerkennung zukommen zu lassen, sondern sie mit einer Entlastungs- und Unterstützungsoffensive finanziell zu stärken“. Man werde den Juni „zum Family Month ausrufen und in Sitzungen des Wiener Gemeinderates zahlreiche Anträge für eine Besserstellung von Familien und umfassende Entlastungsschritte einbringen.“

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Mit Blick auf die rot-pinke Stadtführung hofft Nepp, dass diese ihre Prioritäten allmählich richtig ordnet: „Es ist zu hoffen, dass sich SPÖ-Bürgermeister Ludwig nicht nur von halbnackten Tänzern vom Truck aus bei diversen Paraden abfeiern lässt, sondern auch an die vom Teuerungshorror leidgeplagten Wiener Familien denkt“. Die Situation ist in der Tat prekär: Jeder achte Österreicher kann sich einer aktuellen Umfrage zufolge das tägliche Leben bereits nicht mehr leisten.

Regierung unternimmt wenig gegen Teuerungswelle

Mit seinem Vorstoß erinnert Nepp auch an die behäbige Reaktion der schwarz-grünen Bundesregierung, die sich seit Wochen vor allem in Arbeitskreisen gefällt. Obwohl die Opposition im Bund unter Federführung der FPÖ seit Wochen kräftige Entlastungsschritte zum Stopp der Preislawine fordert, schaute bei der Regierung bis auf ein einmaliges Entlastungspaket relativ wenig heraus. Die Inflation erreichte zuletzt acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat – der höchste Wert seit fast 50 Jahren.

Wachsende Kritik am „Pride Month“

Aber auch die unterschwellige Kritik am Treiben im „Pride Month“ trifft den Zahn der Zeit. Zuletzt mehrte sich etwa die Aufregung um eine „Drag Queen“-Kinderbuchlesung, die am morgigen Freitag in Wien-Mariahilf stattfinden soll. Die Plattform „Aktion Rot-Weiß-Rot“, die zu einem Aktionsmonat gegen Globalismus und LGBT-Propaganda aufrief, animierte die Bürger zuletzt zu friedlichem Protest gegen die umstrittene Veranstaltung – TAGESSTIMME berichtete.


Weiterlesen:

„Pride Month“: Protest gegen Kinderbuch-Lesung mit Drag Queen in Wien (30.05.2022)

Mogelpaket“: Opposition gehen Entlastungen nicht weit genug (21.03.2022)

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