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Energiekrise bedroht Lebensmittelversorgung

Die Energiekrise trifft nicht nur Privathaushalte empfindlich. Auch Unternehmen wie Supermärkte, die viel Energie für die Lagerung und Kühlung von Produkten benötigen, sind betroffen.

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<p>Symbolbild: <a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lebensmittel_u_Genuss.jpg">NDSler</a>, <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0">CC BY-SA 4.0</a>, via Wikimedia Commons</p>

Symbolbild: NDSler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

In einem offenen Brief klagt die Tiefkühlkost-Branche über die Zustände. Die Lage sei „mehr als ernst“, heißt es in dem Brief, der an Bundeskanzler Scholz sowie an den Bundeswirtschafts- und den Bundesernährungsminister gerichtet ist. Der Text geht weiter ins Detail, so befürchten Unternehmen den „baldigen Stillstand von Produktionslinien“ und den Ausfall von gekühlten Logistikzentren. Hintergrund sind die weiterhin steigenden Preise für Strom und Gas.

Antwort der Politik bleibt aus

Bisher meldete sich keiner der angesprochenen Verantwortungsträger auf die Meldung. Die Forderung nach einer Deckelung der Energiekosten für mittelständische Unternehmen in der Kühlkette verhallte ebenfalls. Der offene Brief der Interessensgemeinschaft um den Verband Deutscher Kühlhäuser und Kühllogistikunternehmen (VDKL) ist die Folge von dutzenden unbeantworteten Schreiben an die Ministerien. Der Geschäftsführerin des Deutschen Tiefkühlinstituts, Sabine Eichner, klagt den Bundesernährungsminister Cem Özdemir (Grüne) an: „Minister Özdemir nimmt es offenbar in Kauf, dass Unternehmen pleitegehen“ und „die Not ist groß, aber keiner hört uns an“.

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Der offene Brief erklärt, dass das Sparpotential der Betriebe bereits ausgereizt sei: „Energieintensive Unternehmen haben im betrieblichen Eigeninteresse in den vergangenen Jahren bereits grundsätzlich ein Höchstmaß an Energieeffizienz erreicht“. Wird keine Lösung gefunden, könnte Deutschland die größte Lebensmittelnot seit Ende des Zweiten Weltkriegs erleben.

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